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  • ·Fachbeitrag ·Betriebsinterne Aus- und Weiterbildung

    Die Arbeitsergebnisse neuer Mitarbeiter stellen Sie nicht zufrieden - was tun?

    von Mark Ulrich, Consulting4Dental GmbH, www.consulting4dental.de

    | Aktuell gestaltet sich die Suche nach gut qualifizierten Zahnmedizinischen Fachangestellten schwierig. Wenn überhaupt Bewerbungen eingehen, dann sind die Gehaltsvorstellungen im Vergleich zu anderen Branchen in den letzten Jahren überproportional gestiegen. Mangels Auswahlmöglichkeiten stellen Praxisinhaber meistens dann eine weniger gut qualifizierte Mitarbeiterin ein - wohl ahnend, dass diese nicht alle Tätigkeiten zur vollsten Zufriedenheit ausführen wird. Aber es gibt Auswege aus dem Dilemma. |

    Fehlerbehaftete Erwartungshaltung

    Von Praxischefs, die mit einer neuen Mitarbeiterin nicht zufrieden sind, bekommt man häufig Aussagen zu hören wie: „Meine Lieblingsmitarbeiterin war die Karin M. Die hat z. B. nach Präparationen die Fäden gelegt und Abdrücke genommen. Das hat sie qualitativ sehr gut gemacht und mir dadurch Zeit gespart. Jetzt ist sie schwanger - und die Neue kriegt das einfach nicht hin. Sie war aber die Einzige, die sich beworben hat. Jetzt muss ich wieder selbst Retraktionsfäden legen ...“

     

    Grundsätzlich darf erwartet werden, dass ein Mitarbeiter problemlos von einer zu einer anderen Praxis wechseln und dort vergleichbare Aufgaben übernehmen kann. Es darf aber nicht erwartet werden, dass der neue Mitarbeiter hierbei aus dem Stand oder durch autodidaktisches Lernen eine besonders herausragende Leistung erzielen wird. Das Gegenteil wird der Fall sein. Grund sind die individuellen Gegebenheiten und Anforderungen, die bei genauem Hinsehen von Praxis zu Praxis stark variieren.