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  • · Fachbeitrag · Patientenkommunikation

    App für Parodontitis-Patienten erfolgreich

    Eine aktuelle Studie, die den Prototypen einer App zum Selbstmanagement der Parodontitis durch betroffene Patienten klinisch prüfte, zeigte bei intensiver Nutzung positive Auswirkungen auf die Mundgesundheit.

     

    Die digitale Hilfe in App-Form (ParoComPas; parocompas.de) wurde entwickelt, um Patienten entlang aller Phasen der parodontalen Behandlungsstrecke zu begleiten, sie stärker in den Behandlungsverlauf zu integrieren und die Versorgung zu verbessern; sie ist aktuell noch nicht in den App-Stores erhältlich. Im Rahmen der klnischen Erprobung erhielten 194 Patienten an sieben deutschen Universitätskliniken eine PAR-Regelversorgung. Die Hälfte von ihnen erhielt zusätzlich das Angebot, die mit einem Tracking versehene App zu nutzen. Während es keine Unterschiede zwischen beiden Gruppen bezüglich des Blutungsindexes gab, was die Wissenschaftler teilweise auf die inkonsequente Nutzung der App, das fehlende Feedback und einen relativ niedrigen Ausgangswert in der Kohorte zurückführten, gab es andere positive Auswirkungen bei den konsequenten App-Nutzern (fast tägliche Anwendung): Hier wurde anhand von Fragebögen ein tendenziell höheres Wissen über Parodontitis und Mundgesundheit sowie eine bessere Lebensqualität identifiziert. Außerdem maßen die Prüfungsteams geringere Plaque-Werte. „Die Studie lieferte wichtige Lernerfahrungen für die Weiterentwicklung der App“, so Dr. Nihad El Sayed, eine der Studienautorinnen, von der Poliklinik für Parodontologie der Goethe-Universität Frankfurt/Main. Zukünftige Versionen müssten jedoch interaktiver und benutzerfreundlicher sein, um die Patienten besser zu begleiten.

     

    Quelle

    • DGZMK. Der Zahn-Doc in der Hosentasche – Ein digitaler Begleiter für Parodontitispatienten. PM vom 28.11.2025. iww.de/s15529
    Quelle: ID 50813116