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    Mit Risiken und positiven Nebenwirkungen: WLAN für Ihre Patienten

    Bild:©natanaelginting - stock.adobe.com

    von Alexandra Buba M. A., Wirtschaftsjournalistin, Fuchsmühl

    | Dass heute der Lesezirkel nicht mehr das alleinige Mittel der Wahl ist, um Patienten im Wartezimmer bei Laune zu halten, ist nicht erst seit der Coronapandemie klar. Vielmehr erwarten die meisten Besucher heute kostenfreie WLAN-Hotspots überall dort, wo es gilt, Zeit zu überbrücken. Für Zahnärztinnen und Zahnärzte, die ihren Patienten diesen Service bieten wollen, entstehen daraus sowohl (Marketing-)Chancen als auch rechtliche Risiken ‒ insbesondere durch die DSGVO. |

    Auch kurze Wartezeiten werden mit WLAN zum Vergnügen

    Schon der WLAN-Hinweis an der Eingangstür bzw. auf der Praxis-Website sorgt für gute Laune: Denn wenn Patienten eine Zahnarztpraxis betreten, wissen sie, dass eventuell Wartezeit auf sie zukommt, da Schmerzpatienten nicht planbar in den Praxisablauf integriert werden müssen. Wer aber davon ausgehen kann, dass er diese Zeit wenigstens online überbrücken kann, atmet auf und sitzt später entspannter auf dem Behandlungsstuhl.

     

    Denn dass das Problem mit der Wartezeit keine Ausnahmeerscheinung ist, zeigt ein Blick in die Praxis. Denn Wartezeiten sind ‒ zumindest bei den ärztlichen Kollegen ‒ alles andere als eine Seltenheit: Laut einer Umfrage des Bewertungsportals „jameda“ verbringt in Deutschland jeder dritte Patient über 30 Minuten im Wartezimmer. Jeder Elfte wartet nach eigener Aussage sogar über eine Stunde. Ebenso groß ist der Anteil derjenigen, die zwischen 45 und 60 Minuten ausharren müssen. Das sorgt verständlicherweise für Unmut und eine problematische Grundstimmung, die auch auf die Art und Weise abfärbt, wie Patienten die Behandlung als solche anschließend wahrnehmen.