· Fachbeitrag · Statistik
Zahl der Einzelpraxen nimmt weiter ab
von Alexandra Buba M. A., Wirtschaftsjournalistin, Fuchsmühl
Knapp 60 Prozent der Zahnärzte und Zahnärztinnen sind in eigener Praxis tätig, der Trend geht nach wie vor zu größeren Einheiten mit mehr Beschäftigten. Das zeigen die Statistiken der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) und der Bundeszahnärztekammer (BZÄK).
Entwicklung zu größeren Einheiten
59,4 Prozent aller Zahnärztinnen und Zahnärzte nach wie vor in eigener Praxis tätig, insgesamt waren dies 43.663 Personen – allerdings sind dies 2,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Frauen betreiben seltener eigene Praxen als Männer; ihr Anteil an den Niederlassungen liegt bei 40 Prozent.
Im Jahr 2024 zählte die KZBV insgesamt 37.423 Praxen, davon waren 79,8 Prozent (absolut 29.850 Praxen) als Einzelpraxis organisiert – im Jahr 1991 hatte dieser Anteil noch bei 92,5 Prozent gelegen. 16,2 Prozent der Praxen wurden 2024 als Berufsausübungsgemeinschaften (BAG) betrieben, insgesamt sind das in Deutschland 6.062 Praxen gewesen. Wobei der Anteil der BAGen am gesamten Marktvolumen etwas geschrumpft ist, er hatte 2005 schon einmal knapp 19 Prozent betragen. Die Anzahl der zahnärztlichen MVZ lag 2024 bei 1.511 – ein Anteil am Gesamtmarkt von 4 Prozent – 2017 war es nur 1 Prozent. Damit setzt sich ein Trend fort, der bereits im Jahr 2000 in den neuen und 2007 in den alten Bundesländern begonnen hat: ein Rückgang der Niederlassungszahlen zugunsten größerer Einheiten.
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