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  • ·Honorarkalkulation

    Ermittlung von Stundensätzen einer Zahnarztpraxis und deren Aussagekraft

    Bild:©fotomek - stock.adobe.com

    von Dipl-Vw. Katja Nies und Dr. med. dent. Detlev Nies, Köln, praxisbewertung-praxisberatung.com

    | Jede selbstständige Zahnärztin und jeder selbstständige Zahnarzt muss heute unternehmerisch denken, ihre/seine Leistungen aufwandsgerecht kalkulieren und die Kosten entsprechend der Verursachung an den Patienten weitergeben. Die Kenntnis der Kosten- und Erlössituation der Praxis ist hierfür existenziell. Im Folgenden soll daher einerseits die Analyse der Kostenseite betrachtet werden, andererseits aber auch die Erlösseite und hierbei insbesondere die Ermittlung adäquater Stundensätze für die geleistete Arbeit. | 

    Hintergrund

    Die Kalkulation von Honoraren für zahnärztliche Leistungen liegt zu weiten Teilen nicht in der Hand der Betroffenen, weil Krankenkassen als der „natürliche Gegenspieler“ der Leistungserbringer und die (Sozial-)Politik beim Verfassen der einschlägigen Gebührenordnungen ein gewichtiges Wort mitzureden haben. Aber gerade weil die Zahnärzte nicht in der Lage sind, die Honorare für ihre Leistungen (komplett) selbst zu bestimmen, ist es wichtig, über die Kosten- und Erlössituation der Praxis informiert zu sein. Der beste Vergleichsmaßstab ist eine Gegenüberstellung der in der Praxis erwirtschafteten zeitbezogenen Erlöse sowie der anfallenden Kosten.

     

    • Zum Betrachten der Erlösseite ist es zum einen erforderlich, den jeweiligen zahnärztlichen Leistungen bestimmte Zeitkontingente zuzuweisen; zum anderen ist es notwendig, diese Zeitkontingente zu bewerten. Dies geschieht, indem sogenannte „Stundenumsätze“ oder „Minutenumsätze“ ermittelt werden, die dann als Multiplikator für die Zeitkontingente dienen.