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  • ·Gesundheitspolitik

    2020: Weniger Insolvenzen bei Zahnärzten, mehr Insolvenzen bei Kliniken und Fachärzten

    Bild:©Volker Witt - adobe.stock.com

    | „Welche Anzahl welcher Berufsgruppen und Einrichtungen im Gesundheitssystem hat wegen der Coronapandemie die Tätigkeit nach Kenntnis der Bundesregierung aufgegeben, also etwa eine Praxis oder Einrichtung geschlossen?“, so die Kleine Anfrage der FDP im Bundestag vom 31.03.2020, unter ihnen u.a. der Abgeordnete und Zahnarzt Dr. med. dent. Wieland Schinnenburg. |

     

    Laut Antwort der Bundesregierung vom 16.04.2020, hat es gemäß den Angaben des Statistischen Bundesamts im Jahr 2020

    • weniger Insolvenzen bei Zahnärztinnen und Zahnärzten gegeben, die Anzahl ging um 22,2 Prozent auf 28 Praxen zurück ‒ im Jahr 2019 waren es noch 36. Ebenfalls ein Minus verzeichneten die Allgemeinmediziner. Dort gab es zehn Insolvenzen, 9,1 Prozent weniger als 2019.
    • Mehr Insolvenzen gab es bei Krankenhäusern und Facharztpraxen in Deutschland: 18 Krankenhäuser mussten in die Insolvenz gehen, 80 Prozent (!) mehr als im Jahr 2019. Darüber hinaus meldeten 20 Facharztpraxen Insolvenz an, ein Plus von 81,8 Prozent.

     

    Im Gesundheitswesen insgesamt ist die Anzahl der Insolvenzen um 13,8 Prozent zurückgegangen. 162 Einrichtungen mussten diesen Schritt im vergangenen Jahr gehen.

     

    Der Bundesregierung liegen nach eigenen Angaben „allerdings keine Erkenntnisse darüber vor, welchen Einfluss die Corona-Pandemie auf die Insolvenzen im Gesundheits- und Sozialwesen bisher hatte.“

    Quelle: ID 47368596