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So machen Sie Ihre Praxis fit

Checkliste „Mitarbeiterkontrolle“

Viele Praxisinhaber haben erkannt, welcheMotivations- und Entlastungswirkung die Delegation vonselbständigen Teilaufgaben auf die Mitarbeiterinnen entfaltet.Wenn vereinzelt über Fehlschläge in diesem Bereich berichtetwird, lag das vielfach am fehlenden oder falsch verstandenen Einsatzdes Führungsinstruments „Kontrolle“.

Wer Führungsverantwortung für dieHandlungen anderer trägt und einen Teil seiner Befugnissedelegiert, muß durch Kontrolle die richtige Verwendung dieserKompetenzen sicherstellen. Dabei geht es nicht darum, jemand auf„frischer Tat“ zu ertappen, sondern:

Richtig kontrollieren, heißt die Leistung verbessern und die Mitarbeiterinnen zur Selbständigkeit führen.

Für die Kontrollhäufigkeit gilt es, im praktischen Alltag das gesunde Mittelmaß zu finden.

Die auf der nächsten Seite abgedruckteCheckliste soll Ihnen helfen, sich an die wichtigsten Spielregeln einerrichtig verstandenen Mitarbeiterkontrolle zu halten.

Grundregeln der Mitarbeiterkontrolle

  • Offenheit: Keine Geheimkontrollen!Information! Einbeziehung der Mitarbeiter bei     derFixierung der Sollwerte. Bekanntgabe der Kontrollergebnisse.
  • Jeder Mitarbeiter muß spüren, daß Kontrolle einenotwendigeSachauf-          gabe desVorgesetzten ist und keine gezielte Fehlersuche. Verbal sachlichbleiben.
  • Prinzipiell gleicher Kontrollumfang für jeden Mitarbeiter.Leistungs-     schwächere Mitarbeiter nichtdurch vermehrte Kontrollen bloßstellen.
  • Bei zuwenig Kontrolle Gefühl der Ignorierung oder   derUnwichtigkeit bei den Mitarbeitern. Bei zuviel Kontrolle GefühlderTotalüberwa-          chung und des mangelnden Vertrauens des Vorgesetzten.
  • Kontrollen auf Normen beziehen, die sachlich angemessen, betriebseinheitlich und jedem bekannt sind.
  • Persönliche Kontrollen nicht verletzend handhaben. Fehler vom Mitarbeiter möglichst selbst finden lassen.
  • Anerkennung guter Leistungen, auch für richtigeTeillösungen. Sachbezogene Kritik ohne persönlicheVerletzungen bzw. Androhungen. Hilfestellung geben.

Fazit:„Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“, sagte Lenin, dermit dem Vertrauen in andere Menschen offensichtlich schlechteErfahrungen gemacht hat. Die hier beschriebene Mitarbeiterkontrollebildet keinen Gegensatz zum Vertrauen. Sie ist sachbedingteNotwendigkeit und Voraussetzung für eine konstruktive Kritik undmotivierende Anerkennung.

Quelle: Zahnärzte-Wirtschaftsdienst - Ausgabe 07/1998, Seite 15

Quelle: Ausgabe 07 / 1998 | Seite 15 | ID 108467