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Haftung

Grober Behandlungsfehler bei Osteomyelitis

Prellungen am Kinn mit Lockerung mehrererSchneidezähne erfordern die umgehende klinische undröntgenologische Abklärung einer Kieferfraktur. Das durchUnterlassen dieser Befundung bedingte Unterbleiben einer sofortigenKnochenreposition und antibiotischen Abschirmung begründet einengroben Behandlungsfehler. Dies entschied das OLG Oldenburg in einemerst jetzt veröffentlichten Urteil vom 25.3.1997 (Az: 5 U 131/96rkr.). Der klagenden Patientin wurde ein Schmerzensgeld von 10.000 DMzugesprochen. Dabei berücksichtigte das Gericht, daß es sichbei der Osteomyelitis um eine schwerwiegende Erkrankung handelt, dieheftige Schmerzen auslöst und weitere Beeinträchtigungen mitsich bringt.

Quelle: Zahnärzte-Wirtschaftsdienst - Ausgabe 03/1999, Seite 3

Quelle: Ausgabe 03 / 1999 | Seite 3 | ID 108548