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Eigenheime

Fragen zur Grunderwerbsteuer

Das Finanzgericht Niedersachsen fordert, daßder Erwerb von Grundeigentum bis zu 500.000 DM von derGrunderwerbsteuer freizustellen ist. In der Januar-Ausgabe haben wirdaher empfohlen, gegen aktuelle Grunderwerbsteuerbescheide Einsprucheinzulegen. Zu unserer Berichterstattung haben uns zahlreiche Fragenerreicht, auf die beiden wichtigsten gehen wir nachfolgend ein.

  1. Wie lange kann ein Einspruch gegen den Steuerbescheid eingelegtwerden? Unsere Antwort: Die Einspruchsfrist beträgt einen Monatnach Bekanntgabe des Steuerbescheides. Danach ist der Bescheidbestandskräftig, ein Einspruch wäre unzulässig.
  2. Kann ein Antrag auf Aussetzung der Vollziehung gestellt werden?

Unsere Antwort: Grundsätzlich muß eineSteuer gezahlt werden, auch wenn gegen den zugrundeliegenden BescheidEinspruch eingelegt wurde. Wenn jedoch ernsthafte Zweifel an derRechtmäßigkeit des Bescheides bestehen, kann eine„Aussetzung der Vollziehung“ gewährt werden. Derstrittige Betrag muß dann zunächst nicht gezahlt werden. Hatder Einspruch allerdings keinen Erfolg, verlangt die Finanzverwaltung„Aussetzungszinsen“. Diese betragen monatlich0,5 Prozent des ausgesetzten Betrages. Die OberfinanzdirektionNürnberg will Aussetzungsanträgen wegen fehlenderErfolgsaussicht nicht entsprechen.

Quelle: Zahnärzte-Wirtschaftsdienst - Ausgabe 02/1998, Seite 4

Quelle: Ausgabe 02 / 1998 | Seite 4 | ID 108403