15.04.2026 · Fachbeitrag aus UE · Regress
Im Schadengutachten, das zur Grundlage des Reparaturauftrages gemacht wurde, war nach einem Auffahrunfall die Anhängerzugvorrichtung zur Erneuerung vorgesehen. Auftragsgemäß wurde sie erneuert. Der Versicherer hat die Reparaturkosten erstattet, verlangte aber dann von der Werkstatt die Kosten für das Ersatzteil und die darauf entfallende Arbeitszeit zurück. Damit hatte er beim AG Stade keinen Erfolg.
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27.03.2026 · Fachbeitrag aus UE · Schadenabwicklung
„Die Versicherung hat schon angerufen, die waren so nett am Telefon. Die haben gesagt, ich bräuchte keinen Schadengutachter und keinen Anwalt. Und wenn ich jetzt noch Gutachter und Anwalt einschalte, müsste ich die Kosten dafür selbst tragen.“ Das oder Ähnliches hat wohl schon jeder Serviceberater vom Kunden gehört, wenn es zum ersten Gespräch kommt. UE hat für diesen Fall die Urteile als Argumentationshilfe zusammengestellt.
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23.03.2026 · Nachricht aus UE · Regress
Auch eine Abteilung des AG Köln hat entschieden, dass die alte Vorteilsausgleichsabtretung der HUK unwirksam ist. Denn die von der HUK vorformulierte Abtretungserklärung der Geschädigten sei hinsichtlich der abzutretenden Forderung in sich widersprüchlich und unbestimmt, mithin unwirksam. Aus der Abtretungserklärung werde nicht hinreichend deutlich, welche etwaigen Ansprüche der Geschädigten gegenüber dem Sachverständigen von der Abtretung umfasst sein sollen.
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23.03.2026 · Nachricht aus UE · Regress
Grundsätzlich darf sich nicht nur der Geschädigte, sondern auch die Werkstatt auf ein Schadensgutachten verlassen, und die Werkstatt darf den Auftrag annehmen und abarbeiten, gemäß dem Gutachten zu reparieren. So sagt es das AG Suhl in einem Rechtsstreit, in dem der Versicherer eine Werkstatt wegen angeblich überflüssiger Arbeiten in Regress nehmen wollte.
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23.03.2026 · Nachricht aus UE · Regress
Ein großer Versicherer verklagt einen Schadengutachter auf Rückzahlung eines Teils des Gutachtenhonorars. Er meint, er könne sich im Hinblick auf die berechtigte Höhe des Honorars an Durchschnittswerten orientieren, die er aus über 500.000 Schadensfällen pro Jahr erfasse und bei regelmäßiger Aktualisierung in einem Tableau zusammenstelle, das zahlreiche Sachverständigenbüros als Abrechnungsgrundlage akzeptierten. Das sieht das AG Duisburg-Hamborn anders.
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20.03.2026 · Nachricht aus UE · Reparaturbestätigung
Der Geschädigte rechnet nach einem Haftpflichtschaden fiktiv ab und repariert selbst. Für die Nutzungsausfallentschädigung legt er eine gutachterlich erstellte Reparaturbestätigung vor. Die Kosten dafür verlangt er vom eintrittspflichtigen Versicherer. Der meint, ein Foto des reparierten Fahrzeugs mit einer Tageszeitung als Datumsnachweis hätte genügt und koste nichts. Das AG München spricht die Kostenerstattung jedoch zu.
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20.03.2026 · Nachricht aus UE · Regress
Ist nachgewiesen, dass eine Verbringung von der die Karosseriearbeiten vornehmenden Werkstatt zum Lackierbetrieb und zurück stattgefunden hat, schuldet der Geschädigte der Werkstatt die Verbringungskosten. Folglich kann der Versicherer sie nicht im Regress zurückfordern, entschied das AG Osterholz-Scharmbek.
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