12.06.2026 · Nachricht aus UE · Ausfallschaden
Während der Reparatur fällt auf, dass der zu ersetzende Stoßfänger produktionsseitig vom Hersteller geändert wurde. Die ursprüngliche Version ist nicht mehr lieferbar. Nun passt der nicht beschädigte Frontspoiler nicht an den neuen Stoßfänger. Bis der nachbestellte Spoiler zum neuen Stoßfänger da ist, gibt es eine Reparaturverzögerung. Der Versicherer meint, das Fahrzeug sei vorübergehend auch ohne den Spoiler nutzbar gewesen. Bei wenigen Tagen Verzögerung sei das unzumutbar, ...
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12.06.2026 · Nachricht aus UE · Reparaturkosten
Die Auffassung des Versicherers, es sei ein die Anwendung der Grundsätze des Werkstattrisikos ausschließendes Überwachungsverschulden des Geschädigten, dass er die Werkstatt nicht zur Beachtung des Prüfberichts angewiesen habe, trägt das AG Rotenburg (Wümme) nicht mit.
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10.06.2026 · Nachricht aus UE · Regress
Wie immer lautete das Argument des Versicherers im Regress: Probefahrtkosten und Reinigungskosten dürften werkvertraglich nicht berechnet werden. Doch, dürfen Sie, sagt das AG Lünen, und liegt damit auf der Linie des BGH zu den Desinfektionskosten: Ob die Werkstatt diese Kosten gesondert berechnet oder einpreist, obliegt ihrer Kalkulation (AG Lünen, Urteil vom 07.05.2026, Az. 7 C 54/25, Abruf-Nr. 254320 , eingesandt von Rechtsanwalt Dr. Felix Prinz, Lünen).
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22.05.2026 · Nachricht aus UE · Fiktive Abrechnung
Der BGH schützt mit den Verweisungssperren die Gewährleistungs- und Garantieansprüche einerseits und das verkaufsfördernde Prädikat „scheckheftgepflegt“ andererseits. Weder wird ein unreparierter Karosserieschaden Probleme bei Gewährleistung und Garantie bereiten, noch wäre es unzulässig, mit „scheckheftgepflegt, aber zwei Dellen“ zu werben. Wem die Beule egal ist, möchte dennoch lieber das technisch gut gewartete Fahrzeug kaufen. So sieht es glasklar das AG Kiel.
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22.05.2026 · Fachbeitrag aus UE · Mietwagen
Welche Wirkung haben die Schreiben mancher Versicherer, mit denen sie auf Anmietmöglichkeiten zu in dem Schreiben benannten Preisen hinweisen? Das Ziel der Schreiben ist es, dem Geschädigten nur diese Preise als Obergrenze zu erstatten, auch wenn er teurer angemietet hat. Ob die Schreiben Wirkung erzielen, hängt entscheidend davon ab, ob sie nur allgemein informieren oder dem Geschädigten eine zumutbare Anmietungsmöglichkeit aufzeigen. Es kann aber auch eine Rolle spielen, ob der ...
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21.05.2026 · Nachricht aus UE · Mietwagen
Am 19. 05.2026 wurde beim BGH ein Fall verhandelt, der eine Randfrage des Mietwagenrisikos zum Inhalt hatte. Von Freunden der „Unfallregulierung effektiv“, die mit gespitzten Ohren in der Verhandlung saßen, bekamen wir die Information: Aus den Äußerungen des Senates war wenig bis nichts herauszuhören, was ein Licht auf die Frage wirft, wie der BGH zur Thematik des Mietwagenrisikos auch im Hinblick auf den Tarif steht.
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21.05.2026 ·
Textbausteine aus UE · Kfz-Werkstätten · Fiktive Abrechnung
Nutzen Sie diesen Textbaustein, wenn der Versicherer der Auffassung ist, wegen des kleinen unreparierten Karosserieschadens könnte er den Geschädigten auf die Reparatur in einer Werkstatt außerhalb Marke des beschädigten Fahrzeugs verweisen.
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21.05.2026 ·
Textbausteine aus UE · Downloads · Weitere Themen
Mit dem Textbaustein stellen Sie klar, warum das Schreiben des Versicherers für die Obergrenze für Mietwagenkosten in der vorliegenden Form unwirksam ist.
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21.05.2026 · Fachbeitrag aus UE · Regress
Im „Dies und das war nicht notwendig“-Regress ist die erste Verteidigungslinie der Werkstatt, so habe es aber im Gutachten gestanden und der Auftrag habe auf Reparatur wie vom Schadengutachter vorgesehen gelautet. Die Mehrzahl aller Gerichte gesteht der Werkstatt zu, auf die Richtigkeit des Gutachtens zu vertrauen. Die Grenze dessen ist nur ein offensichtlicher Fehler im Gutachten. UE hat für Sie einen Überblick über die aktuelle Rechtsprechung mit einem neuen Urteil des AG Bitburg ...
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20.05.2026 · Fachbeitrag aus UE · Leserforum
Solange es die 130-Prozent-Rechtsprechung gibt, ist klar: Die Summe aus Reparaturkosten und Wertminderung darf nicht höher sein als das 1,3-fache des Wiederbeschaffungswerts. Doch wie liegt der Fall, wenn eine Wertverbesserung oder ein Neu-für-alt-Abzug-Abzug die relevanten Reparaturkosten unter die 130-Prozent-Schwelle zieht? Das führt zur Frage eines Lesers.
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