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  • · Nachricht · Gesetzgebung

    Riester-Rente: Bundesrat mit umfangreicher Stellungnahme zur Reform der steuerlich geförderten privaten Altersvorsorge

    „Er geht in die richtige Richtung, aber gut und zustimmungswürdig ist er noch nicht“. So kann man die am 30.01. erfolgte Stellungnahme des Bundesrats zum Entwurf eines Gesetzes zur Reform der steuerlich geförderten privaten Altersvorsorge (Altersvorsorgereformgesetz) umschreiben. Der Bundesrat begrüßt darin das Ziel der Bundesregierung, die private Altersvorsorge mit einem kostengünstigen, renditestarken und flexiblen Standardprodukt zu stärken und insbesondere Beschäftigten mit niedrigen und mittleren Einkommen einen besseren Zugang zur kapitalgedeckten Altersvorsorge zu ermöglichen. Kritisch sieht er jedoch die im Entwurf vorgesehene zulässige Kostenhöhe, die eine durchschnittliche jährliche Renditeminderung um bis zu 1,5 Prozent pro Jahr erlaubt. Diese laufe dem Ziel eines transparenten, verbraucherfreundlichen und besonders attraktiven Angebots zuwider. Die Länder schlagen außerdem vor, den Kreis der Förderberechtigten auf Selbstständige oder sogar alle Personen im erwerbsfähigen Alter auszuweiten. Ferner solle die Höchstgrenze der geförderten Eigenbeiträge von 1.800 Euro auf 3.000 Euro steigen und geprüft werden, wie Verbraucher einfacher Zugang zu einem kostengünstigen, renditestarken Altersvorsorgedepot mit überschaubarem Risiko erhalten können – etwa durch einen einheitlichen Standarddepot-Vertrag.

     

     

    Weiterführender Hinweis

    • Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter der Abruf-Nr. 252314
    Quelle: ID 50666812