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·Nachricht ·Baukindergeld

Meiste Familien haben zu versteuerndes Einkommen zwischen 20.000 und 30.000 Euro

| Das meiste Baukindergeld ist bislang an Familien mit einem zu versteuernden Haushaltseinkommen zwischen 20.000 und 30.000 Euro gegangen, nämlich 22,3 Prozent des Volumens. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor. Und das ist nicht die einzige interessante Aussage. |

 

Insgesamt wiesen 37 Prozent der geförderten Haushalte ein zu versteuerndes jährliches Haushaltseinkommen von bis zu 30.000 Euro nach, 58 Prozent bis zu 40.000 Euro. Damit konterkarierten die Ist-Zahlen nach Auffassung der Regierung Mutmaßungen von Baukindergeld-Gegnern, von der Maßnahme würden vor allem die oberen Einkommen profitieren. Bis zum Stichtag 31.03.2019 waren fast 169 Mio. Euro bewilligt und auf 7.954 Anträge verteilt. Durchschnittlich leben den Angaben zufolge 1,77 Kinder in den geförderten Haushalten. Der weit überwiegende Anteil des Geldes floss in Bestandsmaßnahmen (84 Prozent). Das liegt aber daran, dass ein Antrag erst nach dem Einzug gestellt werden kann. Wer also im vergangenen Jahr mit dem Bauen begonnen hat und in diesem Jahr einzieht, kann erst dann Baukindergeld beantragen; die Bundesregierung rechnet für das laufende Jahr entsprechend mit einem Anstieg der Anträge, die sich auf Neubauvorhaben beziehen (Drs. 19/9620 vom 24.04.2019, Abruf-Nr. 208741).

 

Weiterführender Hinweis

Quelle: ID 45905805