31.08.2009 · Fachbeitrag aus PP · Arbeitsrecht
Der Arbeitnehmer muss einer Änderungskündigung sicher entnehmen können, welcher Vertragsinhalt zukünftig maßgeblich sein soll. Dies geht aus einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG) vom 15. Januar 2009 (Az: 2 AZR 641/07, Abruf-Nr: 090609) hervor. Im zu entscheidenden Fall hatte der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer gekündigt und ihm ein neues Angebot zum Abschluss eines Arbeitsvertrages unterbreitet, das jedoch in seinen Details einige Unklarheiten enthielt.
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31.08.2009 · Fachbeitrag aus PP · Arbeitsrecht
Die Elternzeit für ein Kind kann wegen der Geburt eines weiteren Kindes vorzeitig beendet und an das Ende der Elternzeit für das weitere Kind wieder „angehängt“ werden. Der Arbeitgeber kann eine solche Beendigung nur innerhalb von vier Wochen aus dringenden betrieblichen Gründen schriftlich ablehnen. Dies hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) entschieden (Urteil vom 21.4.2009, Az: 9 AZR 391/08, Abruf-Nr: 091650).
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04.08.2009 · Fachbeitrag aus PP · Mitarbeiterführung
Kennen Sie das? Sie haben einem Ihrer Mitarbeiter eine bestimmte Aufgabe gegeben oder einen Verantwortungsbereich zugewiesen und nun steht er hilflos vor Ihnen: „Chef, das kriege ich nicht hin. Ich weiß nicht, wie das geht.“ Falls dies nun in Ihnen das „Helfer-Syndrom“ auslöst, Sie sich selbst an die Arbeit machen oder nach Lösungen suchen, haben Sie schon verloren. Denn Ihr Mitarbeiter hat, was er will: Die Lösung des Problems an Sie delegiert! In solchen Situationen heißt es erst ...
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04.08.2009 · Fachbeitrag aus PP · Praxisausgaben
Ständiges Händewaschen des Personals, Handtücher und Laken, die gewaschen werden müssen, sowie Wannenbäder belasten die Wasserrechnung. Der Verbrauch einer Praxis ist ein ernstzunehmender Kostenfaktor. Wer Wasser spart, spart Geld. Bei stetig steigenden Kosten für Wasser und Abwasser kann es sich dabei schnell um relevante Summen handeln. „Praxisführung professionell“ zeigt Möglichkeiten auf, effektiv Wasser zu sparen.
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04.08.2009 · Fachbeitrag aus PP · Forderungsmanagement
Immer häufiger beauftragen Physiotherapeuten Abrechnungsgesellschaften mit der Bearbeitung ihrer Forderungen. Wer hierüber nachdenkt, sollte neben der Sicherung von Ausfällen und der Möglichkeit, die Bonität eines Patienten zu prüfen, eine Vielzahl anderer Aspekte berücksichtigen, die bei der Entscheidung für oder gegen ein Rechenzentrum mit zu bewerten sind. Hier die wesentlichen Punkte:
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04.08.2009 · Fachbeitrag aus PP · Arbeitsrecht
Viele Praxisinhaber legen Wert auf einheitliche Arbeitskleidung aller Mitarbeiter. In diesem Zusammenhang stellen sich zwei Fragen: Dürfen Sie als Arbeitgeber überhaupt eine bestimmte Arbeitskleidung vorschreiben? Und wenn ja, müssen Sie diese dann auch zahlen?
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04.08.2009 · Fachbeitrag aus PP · Praxisführung
Wenn einer Ihrer Angestellten im Urlaub erkrankt und deshalb arbeitsunfähig ist, regelt § 9 Bundesurlaubsgesetz (BUrlG), dass die Krankheitstage, sofern sie durch ärztliches Zeugnis nachgewiesen werden, nicht auf den Jahresurlaub angerechnet werden dürfen. Auch das Gehalt ist während dieser Tage weiter zu zahlen. „Praxisführung professionell“ zeigt im Folgenden auf, welche Pflichten der Arbeitnehmer im Falle einer Erkrankung während seines Urlaubs hat und welche ...
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04.08.2009 · Fachbeitrag aus PP · Hygiene
Durch die Aktion „saubere Hände“ im Gesundheitswesen wird derzeit die hygienische Händedesinfektion deutschlandweit in den beteiligten Institutionen in den Mittelpunkt gerückt. Aber nicht nur die konsequente Händehygiene ist ein wichtiger Schritt der Infektionsprävention. Mindestens ebenso wichtig ist in diesem Kontext die Berufs- und Arbeitskleidung - denn diese wird ebenso kontaminiert wie Ihre Hände.
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04.08.2009 · Fachbeitrag aus PP · BGH-Urteil
Viele Praxen halten für ihre Patienten Parkplätze bereit, die sie entgeltlich anmieten. Ärgerlich wird es, wenn diese Parkplätze unbefugt durch Fremdparker genutzt werden. Bislang war ungeklärt, ob in solchen Fällen ein Abschleppunternehmen beauftragt werden darf und ob das Fahrzeug nur gegen Zahlung der Abschleppkosten herausgegeben werden muss. Beide Fragen hat der Bundesgerichtshof (BGH) in einer Entscheidung vom 5. Juni 2009 bejaht (Az: V ZR 144/08).
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04.08.2009 · Fachbeitrag aus PP · Arbeitsrecht
Arbeitgeber sollten ihrer Pflicht zur Erteilung eines Endarbeitszeugnisses zügig innerhalb einer angemessenen Bearbeitungszeit nachkommen, um etwaigen Schadenersatzansprüchen des ehemaligen Arbeitnehmers vorzubeugen (Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein, Urteil vom 1.4.2009, Az: 1 Sa 370/08).
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