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  • · Fachbeitrag · Medical Fitness

    Biohacking zur Selbstoptimierung: Fluch oder Segen für Physiopraxen?

    von Dipl.-Sportwissenschaftler Christian Kunert, Dortmund

    Wenn der aktuelle Zeitgeist durch zwei Dinge geprägt wird, dann durch den Umgang mit KI und durch das Bestreben, Prozesse zu optimieren und noch effizienter zu gestalten. Übertragen auf den Menschen und seine Gesundheit bzw. Leistungsfähigkeit ergeben sich daraus die Themen Biohacking und Selbstoptimierung. Ob Biohacking für niedergelassene Physiotherapeuten eher Fluch oder Segen ist, erläutert dieser Beitrag.

    Was ist Biohacking?

    Biohacking beschreibt einen datenbasierten, systematischen Ansatz zur Erfassung individueller und körperbezogener Parameter, bei dem biologische Prozesse zunächst gemessen, anschließend beeinflusst und final angepasst werden. Ziel ist es, die Gesundheit sowie die Leistungsfähigkeit, oder auch die Regeneration bzw. das individuelle Wohlbefinden zu verbessern. In der Praxis werden dabei – je nach Ziel – unterschiedliche Instrumente und Gadgets genutzt.

     

    Wearables

    Bei Wearables handelt es sich um Geräte, die man bei sich oder sogar am Körper trägt (engl.: to wear) und die in Echtzeit Daten über die körperliche Verfassung liefern (vgl. PP 09/2021, Seite 13). Fitness- oder Schlaftracker, aber auch Blutzucker- bzw. Blutdruckmessgeräte sind Beispiele, welche das Ziel der Beobachtung und der datengestützten Optimierung haben.