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  • · Fachbeitrag · Klimaschutz

    Klimafreundliche Modernisierung und Sanierung der Physiopraxis: Nutzen und Fördermittel

    von Ursula Katthöfer, Wissenschaftsjournalistin, Bonn

    | In der Energiekrise wächst das Interesse von Verbrauchern und Unternehmen an energieeffizienten Gebäuden mit Wärme und Strom aus regenerativen Quellen rasant. Doch Lieferengpässe und der Fachkräftemangel verhindern, dass Fotovoltaikanlagen installiert, Dächer, Wände und Kellerdecken gedämmt, undichte Fenster und Türen ersetzt sowie Luft-Wärme-Pumpen zügig eingebaut werden. Wer seine Physiopraxis in diesem Spannungsfeld klimaneutral umbauen möchte, braucht einen langen Atem. |

    Die Einsparpotenziale im Detail

    Wird eine Praxis neu gebaut, lohnt es sich, von Anfang an auf Gebäudeeffizienz zu achten. Mit Neubauten allein lassen sich die Klimaziele aber nicht erreichen. Viel Potenzial steckt in Bestandsbauten, die klimafreundlich saniert oder modernisiert werden. Gelegenheiten bieten sich vor allem bei Übernahmen. Immobilieneigentümer können selbst über die Umbauten entscheiden. Doch auch für Mieter von Praxisräumen kann es sich lohnen, den Vermieter für einen klimaneutralen Umbau ins Boot zu holen. Denn jede Modernisierung oder Sanierung steigert den Wert der Immobilie und senkt die Nebenkosten.

     

    • Einsparpotenzial in Prozent der jährlichen durchschnittlichen Energiekosten (Quelle: LBS)
    • Neue Heizungsanlage mit Solar- oder Wärmepumpe: 25 Prozent
    • Gedämmte Kellerdecke: 5 Prozent
    • Gedämmte Außenwand: 30 Prozent
    • Ausgetauschtes Fenster: 7 Prozent
    • Gedämmtes Dach: 30 Prozent