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·Fachbeitrag ·Studie

Sporttherapie nützt auch stationären Patienten mit psychischen Erkrankungen

| Auch Patienten, die wegen psychischer Erkrankungen in stationärer Behandlung sind, profitieren von körperlicher Bewegung. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Universität Vermont (USA). |

 

Untersucht wurde die Auswirkung von körperlicher Bewegung auf Krankheitsbilder wie bipolare affektive Störung, Persönlichkeitsstörung, Depression, generalisierte Angststörung und Schizophrenie. Die Forscher installierten in einer stationären Einrichtung mehrere Fitnessgeräte (z. B. Rudergeräte, Fahrradtrainer). Anschließend wählten sie 100 Patienten aus, die die Geräte jeweils 60 min nach einem festgelegten Trainingsplan, bestehend aus Herz-Kreislauf-Training, Krafftraining und Lockerungsübungen nutzen. Zusätzlich erhielten die Patienten Unterricht in Ernährungslehre, der die Grundlagen gesunder Ernährung und die Zubereitung gesunder Mahlzeiten vermittelte.

 

Jeweils vor und nach den Trainings- bzw. Unterrichtseinheiten wurden das Selbstwertgefühl und die seelische Verfassung per Fragebogen erhoben: 95 Prozent der Teilnehmer gaben zu beiden Parametern jeweils eine Verbesserung an. 97,6 Prozent erklärten, sie wollten häufiger trainieren.

 

Quelle

  • Tomasi D et al.: Positive Patient Response to a Structured Exercise Program Delivered in Inpatient Psychiatry. In: SAGE Journals, first published May 29, Volltext online unter www.iww.de/s2770
Quelle: ID 45959306