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Fitness-Sucht – ein seltenes Phänomen
Exzessives Training bis zum Kontrollverlust kann klinisch relevant werden, ist in der Praxis jedoch selten. Laut einer aktuellen Bewertung wird die sogenannte „Exercise Addiction“ als nicht substanzgebundene Verhaltenssucht eingeordnet. Sie tritt dann auf, wenn körperliche Aktivität in ein dysfunktionales Verhalten umschlägt und Betroffene die Kontrolle über ihr Trainingspensum verlieren.
Obwohl das Phänomen existiert, ist es bislang unzureichend definiert. Wegen konzeptioneller sowie methodischer Herausforderungen ist die Fitness-Sucht gegenwärtig nicht in den großen medizinischen und psychiatrischen Klassifikationssystemen enthalten.
Quelle
- Chhabra, B., Demetrovics, Z., Griffiths, M. D., & Szabo, A. (2026). Exercise addiction: A review and evaluation of current research and theory. Journal of Behavioral Addictions, 15 (2), 540–566. doi.org/10.1556/2006.2025.00336
Quelle: ID 50930495