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  • ·Fachbeitrag ·Gesundheitspolitik

    Die Gesundheitspläne der Großen Koalition

    von Silke Jäger, Fachjournalistin Gesundheitswesen, www.silke-jaeger.de

    | Die große Koalition aus CDU/CSU und SPD steht ‒ und mit ihr auch der Fahrplan für die Gesundheitspolitik in den kommenden dreieinhalb Jahren. Der neue Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und seine Staatssekretär-Riege haben für diese Zeit einiges auf der Agenda. Im Mittelpunkt stehen u. a. Verbesserungen der Pflegesituation. Doch auch für die Therapieberufe kann es spannend werden. Hier ein Überblick zu dem, was im Koalitionsvertrag für Heilmittelberufe wichtig ist. |

    Vorhaben für den ambulanten Sektor allgemein

    Der Druck, der durch den demografischen Wandel auf die Versorgungssysteme entsteht, bleibt weiterhin ein wichtiges Thema. Auch wenn die Überalterung der Gesellschaft durch vor allem junge Einwanderer verlangsamt wurde, ist der Fachkräftemangel in Pflege- und Therapieberufen nach wie vor so groß, dass strukturelle Änderungen nun tatsächlich angegangen werden sollen.

     

    Für die Therapieberufe ist dabei der Aspekt der Multimorbidität und der chronischen Erkrankungen besonders wichtig. Denn vor allem diese Patientengruppen brauchen mehr therapeutische Unterstützung ‒ sehr oft langfristiger Art. Das hat vor allem Auswirkungen auf die Versorgung im ambulanten Sektor ‒ also auf die Arbeit der niedergelassenen Therapeuten. Interessant für Therapeuten ist, dass es neue Disease-Management-Programme für Rückenschmerz und Depressionen geben wird. Die regelmäßigen Untersuchungen beim Arzt werden sich unter Umständen auch auf die Nachfrage nach entsprechenden Therapien auswirken.