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  • ·Fachbeitrag ·Fortbildung

    Interview: „Tiere bauen Brücken zu Patienten“

    | Seit 30 Jahren nutzt das Rehab Basel, Klinik für Neurorehabilitation und Paraplegiologie der Universität Basel, Tiere bei der Therapie von Hirnverletzungen und Querschnittlähmungen (PP 10/2018, Seite 2). Schafe und Ziegen, Pferde und Esel, Katzen, Hasen und Hühner bilden einen kleinen Zoo für die tiergestützte Therapie. Die Psychologin Dr. Karin Hediger begleitet das Projekt wissenschaftlich. Ursula Katthöfer (www.textwiese.com) fragte, welche Tiere sich für die physiotherapeutische Praxis eignen. |

     

    Frage: Frau Dr. Hediger, was können Tiere in der Physiotherapie, was Menschen nicht können?

     

    Antwort: Eine ganze Menge: Sie erleichtern z. B. den Zugang zu Patienten, zu denen sich nicht leicht eine Beziehung aufbauen lässt. Tiere bauen Brücken, denn Patienten gehen gern auf sie zu. Ein mir bekannter Physiotherapeut arbeitet mit einem Schwein. Vor allem demenzkranke und ältere Patienten blühen auf, wenn sie in die Praxis kommen und das Schwein erleben.