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  • 06.07.2010 | Werbung

    Werben mit selbst verfassten Pressetexten

    von Dipl.-Päd. Dr. Wolfgang Huge, Bad Essen

    Gute Pressetexte sind auch für die therapeutische Praxis ein wichtiges Kommunikationsmittel. Wie gute Werbeanzeigen sorgen sie dafür, dass die eigene Praxis ins Gespräch kommt und von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Doch eine Nachricht ist immer nur so gut wie ihre Verpackung. Die Konkurrenz um die Gunst und die knappe Zeit des Redakteurs sind groß und nur gut aufbereitete Informationen schaffen den Weg in Zeitschriften oder Zeitungen. Regionale Werbeblätter sind hier vielleicht etwas weniger wählerisch, doch auch hier entfalten Ihre Texte die beabsichtigte Wirkung nur dann, wenn sie vom Leser aufgenommen werden. Und dazu müssen sie interessant und verständlich abgefasst sein. Wer also erfolgreich Texte in Zeitungen und Werbeblättern platzieren will, sollte dabei die folgenden Leitlinien beachten, die für eine effektive Zusammenarbeit mit Redaktionen entscheidend sind.  

    So verfassen Sie einen Pressetext

    Viele Redakteure werfen zuerst einen Blick auf die Überschrift und entscheiden dann recht zügig, ob sie die Pressemitteilung für relevant halten oder nicht. Oft bleiben nicht einmal zehn Sekunden, um den Redakteur von einem Textangebot zu überzeugen. Daher ist die Überschrift von allererster Wichtigkeit.  

     

    Die Überschrift

    Überlegen Sie genau, welche Kernbotschaft Sie vermitteln wollen und formulieren Sie dazu eine gute Schlagzeile, aus der Sie auch die Überschrift entwickeln. Nur wenn die Überschrift schnell Klarheit darüber schafft, in welchen Bereich eine Meldung einzuordnen ist, hat Ihre Pressemitteilung eine Chance auf Veröffentlichung. Daher sollte bereits in der Überschrift das Hauptthema des Textes benannt sein.  

     

    Der Aufreißer

    Die ersten Sätze Ihrer Pressemitteilung sind als „Aufreißer“ zu formulieren, um zum Weiterlesen anzuregen. Wer einen Redakteur oder einen Leser positiv ansprechen will, sollte sich bemühen, sofort auf den Punkt zu kommen. Bereits in den ersten Sätzen gilt es, die wichtigsten Fakten rüberzubringen. Um einen solchen Vorspann zu formulieren, empfiehlt sich die Orientierung an den sogenannten „W-Fragen“ - die Antworten geben den Inhalt Ihres Vorspanns vor.