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  • 01.10.2005 | Personalbeurteilung (Teil 2)

    Der Ton macht die Musik – Führen Sie Mitarbeitergespräche vertrauensvoll!

    von Henning Vetter, Teamwork GmbH

    Regelmäßige Beurteilungsgespräche mit den Mitarbeitern sind ein wichtiges Führungsinstrument. Neben der richtigen Vorbereitung, dem sinnvollen Ablauf und der Festschreibung von Zielen und Absprachen für die Zukunft ist insbesondere der Verlauf des Gesprächs von großer Bedeutung für dessen Erfolg.  

    Berücksichtigen Sie immer das Ziel des Gespräches

    Ziel eines Beurteilungsgespräches ist es fast immer, für die Zukunft Verbesserungen zu erzielen. Nur im Falle von notwendigen Kündigungen spielt diese keine Rolle mehr. Stellen Sie dieses Ziel klar heraus. Machen Sie deutlich, dass die rückwärtige Betrachtung nur dem Blick nach vorne dient. Legen Sie gemeinsam mit dem Mitarbeiter ein Ziel fest und versuchen Sie, es möglichst zu visualisieren. Kreieren Sie ein Bild der Zukunft. Ein solches neues Bild wirkt viel stärker als der Versuch, ihm alte Vorgehens- und Verhaltensweisen auszureden. Sagen Sie mit anderen Worten nicht, was Sie nicht wollen. Verdeutlichen Sie vielmehr immer, was Sie wollen.  

    Bedenken Sie die Situation des Mitarbeiters

    Das Beurteilungsgespräch erlebt der Mitarbeiter meist ganz anders als Sie. Versuchen Sie sich daher im Vorfeld bereits in seine Situation zu versetzen. Bedenken Sie je nach Inhalt, wie sich Ihr Gesprächspartner während und auch nach dem Gespräch fühlen wird. Gibt es vieles zu kritisieren, wird seine Verfassung sicherlich anders sein, als wenn Sie hauptsächlich loben.  

     

    Wird es Punkte geben, in denen sie unterschiedlicher Meinung sind? Wenn ja, versuchen Sie seine Argumente zu verstehen und überlegen Sie sich, wie Sie mit einem eventuellen Konflikt umgehen. Sie sollten sich Ihre Argumentationslinie genau zurechtlegen und durch Fakten untermauern können.  

    Vertrauen ist wichtig!

    Ein Beurteilungsgespräch lebt vom Vertrauen. Nur wenn der Mitarbeiter daran glaubt, dass sie beide ein gemeinsames Ziel verfolgen, geht er ohne Angst und damit offen in ein solches Gespräch. Das Vertrauen können Sie dadurch schaffen, in dem Sie insbesondere zu Beginn des Gesprächs seine Aussagen durch Wiederholung bestärken. Sie zeigen damit, dass Sie ihn verstanden haben und gleicher Meinung sind.  

    Wer gibt, dem wird gegeben!