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·Fachbeitrag ·Heil- und Hilfsmittelreport

Im Jahr 2012 sind die Ausgaben für Heilmittel erneut gestiegen

| Der Barmer GEK Heil- und Hilfsmittelreport stellt für das Jahr 2012 einen Anstieg der Heilmittelausgaben um 2,3 Prozent fest. Für Hilfsmittel gaben die Kassen 2,7 Prozent mehr Geld aus als im Jahr 2011. |

 

Damit setzt sich der Trend bei den Heil- und Hilfsmitteln fort: Sie bilden zusammen den mittlerweile viertgrößten Ausgabenbereich, gleichauf mit der zahnärztlichen Versorgung. Für 2013 werden weitere Ausgabensteigerungen erwartet. Der Report betrachtet auch die Ausgaben des ersten Halbjahres 2013 und vermerkt für diesen Zeitraum einen Anstieg von 3,5 Prozent bei den Heilmitteln gegenüber dem gleichen Zeitraum in 2012. Der Report mahnt an, ein Zulassungsverfahren für Medizinprodukte, wie zum Beispiel Hilfsmittel, zu etablieren, da viele Hilfsmittel nicht die üblichen Qualitätsanforderungen erfüllten. Man brauche neben der Funktionsfähigkeit der Hilfsmittel weitere Kriterien, wie zum Beispiel den auf Indikationen bezogenen nachweislichen Nutzen sowie eine Kosten-Nutzen-Bewertung nach dem Vorbild der Arzneimittelbewertungen. Weiterhin kommt der Report zu dem Ergebnis, dass Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen mehr aktivierende Hilfen, wie zum Beispiel Physiotherapie, benötigen. Wie die Ergebnisse der Barmer GEK mit den Quartalsberichten des Heilmittel-Informations-Systems (siehe Seite 1 dieser Ausgabe) zusammenpassen, darauf darf man gespannt sein.

Quelle: Ausgabe 10 / 2013 | Seite 2 | ID 42319498