01.08.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Finanzgericht Hessen
Unterhaltszahlungen an im Ausland lebende Angehörige können als außergewöhnliche Belastung steuermindernd abzugsfähig sein. Allerdings gelten dann erhöhte Nachweispflichten des Steuerpflichtigen bei der Sachverhaltsermittlung, der tatsächlich erfolgten Unterhaltszahlung und dem Nachweis der Bedürftigkeit. Nach der BFH-Entscheidung vom 2.12.04 (Jahn, PIStB 05, 109) hat nun auch das FG Hessen mit Urteil vom 14.12.04 (11 K 3359/02, Abruf-Nr.
052077
) zu den Nachweispflichten bei ...
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01.08.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Europäischer Gerichtshof
Der EuGH zerstreute mit Urteil vom 12.7.05 (C-403/03, Abruf-Nr.
052118
) Zweifel an dem Erfordernis der Besteuerung der Unterhaltsleistungen beim Unterhaltsempfänger für den Sonderausgabenabzug. Somit wird der Grundsatz der Einmalbesteuerung, der durch das Korrespondenzprinzip erreicht werden soll, auch im Binnenmarkt durchgesetzt.
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01.07.2005 · Fachbeitrag aus PIStB ·
Die Zahlungen auf Genussscheinrechte können Zinsen i.S. des DBA-Großbritannien sein. Denn der Bezug von Dividenden ist vom Vorliegen eines unternehmerischen Engagements abhängig („Verwurzelung“).Allein die Annahme einer nur geringen Gefahr der Kapitaleinbuße reicht zur Begründung einer Dividende noch nicht aus - so das FG Köln mit rechtskräftigem Urteil vom 11.12.03 (2 K 7201/00, Abruf-Nr.
051849
).
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01.07.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Finanzgericht Baden-Württemberg
Wer sich nur auf Grund befristeter Touristenvisa, die einen weitergehenden dauernden Auslandsaufenthalt ausdrücklich ausschließen, im Ausland aufhält und für seinen Aufenthalt in Deutschland eine Wohnung dauernd vorhält und nutzt, hat im Inland einen Wohnsitz, der zur unbeschränkten Einkommensteuerpflicht führt. Dies hat das FG Baden-Württemberg jetzt mit Urteil vom 3.11.04 (10 K 211/01, Abruf-Nr.
051835
) rechtskräftig festgestellt.
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01.07.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Steuerplanung
Immer mehr in Deutschland ansässige Unternehmen erzielen Einkünfte, die ihre Quelle im Ausland haben. Oftmals kommen Einkünfte hierbei aus Staaten, bei denen eine gewerbesteuerliche Belastung, wie man sie aus Deutschland kennt, nicht gegeben ist. Gleichzeitig unterliegen die Einkünfte des deutschen gewerblichen Unternehmens vollumfänglich der deutschen Gewerbesteuer. Eine solche Belastung ist in vielen Fällen ärgerlich, denn meist lassen sich durch geschickte Gestaltungen die Steuern ...
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01.07.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Finanzgericht Düsseldorf
Seit dem Veranlagungszeitraum 1999 können Verluste einer inländischen Kapitalgesellschaft aus einer US-amerikanischen Betriebsstätte bei der Ermittlung des Einkommens der Gesellschaft nicht steuermindernd berücksichtigt werden. Die Versagung des Verlustabzugs verstößt nach Ansicht des FG Düsseldorf (14.9.04, 6 K 3796/01 K, F - Rev BFH I R 116/04, Abruf-Nr.
051834
) weder gegen den Gleichheitssatz des Grundgesetzes, noch gegen die Grundfreiheiten des EG-Vertrags.
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01.07.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesfinanzministerium
Das BMF hat jetzt mit Schreiben vom 8.6.05 (IV B 5 - S 1348 - 35/05, DStR 05, 1056, Abruf-Nr.
040871
) auf die Entscheidung des EuGH (11.3.04, PIStB 04, 256) zur französischen Wegzugsbesteuerung reagiert. Nunmehr wird die weiterhin bei Wegzug in einen EU- oder EWR-Staat festgesetzte Steuer bis zu einer gesetzlichen Neuregelung von Amts wegen zinslos gestundet. Dies gilt so lange, bis der Beteiligungsinhaber seine Anteile veräußert, in ein Drittland verzieht oder dem deutschen FA nicht jedes ...
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01.07.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Steuergestaltung
Die Betriebsaufspaltung über die Grenze mit einem ausländischen Besitzunternehmen, das inländische wesentliche Betriebsgrundlagen an eine inländische von ihm beherrschte Betriebsgesellschaft verpachtet, gilt als gewerbesteuerlich vorteilhafte Gestaltung. Unterhält das ausländische Besitzunternehmen keine Betriebsstätte im Inland und hat es auch keinen ständigen Vertreter im Inland bestellt, besteht mangels steuerlicher Anknüpfungspunkte keine Gewerbesteuerpflicht des ...
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01.07.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Der praktische Fall
Im Rahmen einer Produktionsverlagerung werden in der Regel einzelne Produktionsfunktionen oder Funktionsbündel auf ein nahestehendes Unternehmen übertragen oder diesem überlassen. Damit geht regelmäßig auch eine Verlagerung von Risiken und eingesetzten (immateriellen) Wirtschaftsgütern einher. Da hierbei zum Teil erhebliches steuerliches Potenzial ins Ausland verlagert werden kann, sind die steuerlichen Konsequenzen des Verlagerungsvorganges an sich, aber auch die vereinbarten ...
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01.06.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Umsatzsteuerrecht
Die Abrechnung von Leistungen in Konzernen mit international verflochtenen Leistungsbeziehungen stellt unter dem Stichwort „Verrechnungspreise“ ein viel beachtetes ertragsteuerliches Thema dar. Umsatzsteuerlichen Aspekten wird in der Praxis oft nur eine untergeordnete Bedeutung beigemessen. Dieser Ansatz lässt aber Gestaltungsmöglichkeiten ungenutzt und verdeckt Risiken, die im Vorfeld der Vereinbarung von Vertragsbeziehungen berücksichtigt werden können. Der folgende Beitrag befasst ...
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