09.10.2025 · Nachricht aus MBP · Verbindliche Auskunft
Der BFH (3.7.25, IV R 6/23, Abruf-Nr. 250007 ; PM Nr. 56/25 vom 4.9.25) hat entschieden, dass gegenüber mehreren Antragstellern nur eine Gebühr für die Bearbeitung einer verbindlichen Auskunft erhoben werden kann, wenn die Auskunft den Antragstellern gegenüber tatsächlich einheitlich erteilt wird.
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01.10.2025 · Nachricht aus MBP · Bauleistungen
Das FinMin Mecklenburg-Vorpommern (PM vom 1.8.25) hat auf Folgendes hingewiesen: Seit dem 6.8.25 können Freistellungsbescheinigungen für Bauleistungen nach § 48b EStG nicht mehr sofort ausgestellt und direkt an Antragstellende übergeben werden. Der Grund ist das neue bundesweite KONSENS-Verfahren ELFE–Freistellungsbescheinigung für Bauleistungen (EIBE-FsB).
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01.10.2025 · Nachricht aus MBP · Personengesellschaften
Der BFH (12.6.25, IV R 28/22, Abruf-Nr. 249658 ) hat entschieden: Der Umstand, dass eine KG gewerblich geprägt ist, steht der Teilwertabschreibung einer wertlosen Darlehensforderung des Gesellschafters gegen die KG vor deren Vollbeendigung nicht entgegen, wenn wegen einer Betriebsaufgabe der KG die Grundsätze korrespondierender Bilanzierung nicht mehr eingreifen.
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01.10.2025 · Nachricht aus MBP · Umsatzsteuer
Der BFH (14.5.25, XI R 24/23, Abruf-Nr. 249292 ; PM Nr. 47/25 vom 24.7.25) hat entschieden, dass der ärztliche Notfalldienst auch dann von der Umsatzsteuer befreit ist, wenn ein Arzt ihn vertretungsweise für einen anderen Arzt (gegen Entgelt) übernimmt.
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01.10.2025 · Nachricht aus MBP · Private Veräußerungsgeschäfte
Private Veräußerungsgewinne aus Gegenständen des täglichen Gebrauchs unterliegen auch dann nicht der Spekulationsbesteuerung nach § 23 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 EStG, wenn der Zeitraum zwischen Anschaffung und Veräußerung nicht mehr als ein Jahr beträgt. Das FG Sachsen (20.12.24, 5 K 960/24, Abruf-Nr. 249254) hat nun entschieden, dass selbst ein hochpreisiges Wohnmobil ein Gegenstand des täglichen Gebrauchs ist und damit nicht der Spekulationsbesteuerung unterliegt.
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01.10.2025 · Fachbeitrag aus MBP · Einkommensteuer
Der BFH (9.5.25, IX R 4/23, Abruf-Nr. 249753 ; PM Nr. 53/25 vom 21.8.25) hat entschieden, dass die Übertragung von GmbH-Anteilen im Rahmen eines Zugewinnausgleichs unter Ehegatten grundsätzlich einen steuerpflichtigen Veräußerungsvorgang nach § 17 EStG darstellt. Der Veräußerungsgewinn kann aber rückwirkend entfallen, wenn die Übertragung aufgrund eines Irrtums über die steuerlichen Folgen rückabgewickelt wird und dieser Irrtum die Geschäftsgrundlage des Vertrags bildete.
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01.10.2025 · Fachbeitrag aus MBP · Einkommensteuer
Mit § 3 Nr. 72 EStG wurde rückwirkend zum 1.1.22 eine Steuerbefreiung für die meisten kleinen Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) eingeführt. Das Problem: Wenn in 2022 Verluste entstanden sind, sollen diese nicht zu berücksichtigen sein. Doch ist die rückwirkende Einführung der Norm überhaupt verfassungsgemäß? Damit hat sich nun das FG Düsseldorf (24.6.25, 4 K 1286/24, Abruf-Nr. 249523 ) beschäftigt.
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01.10.2025 · Fachbeitrag aus MBP · Der praktische Fall
Sonderabschreibungen (allen voran die Sonderabschreibung nach § 7g Abs. 5 EStG) sind wegen des flexiblen Anwendungsbereichs sehr beliebt. Dabei wird jedoch oft § 7a Abs. 9 EStG vergessen – und eine Steuerfalle tritt auf. Weil diese häufig bei einer Betriebsprüfung aufgedeckt wird, kommt es schnell zu immensen Steuernachzahlungen. Der praktische Fall zeigt, wie die Sonderabschreibung nach § 7g Abs. 5 EStG eingesetzt werden kann und wie sich eine Nichtbeachtung des § 7a Abs. 9 EStG in ...
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01.10.2025 · Fachbeitrag aus MBP · Einkommensteuer
Der BFH (29.4.25, VI R 12/23, Abruf-Nr. 249404 ) hat eine steuerzahlerfreundliche Entscheidung getroffen: Führt der Steuerpflichtige im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung am Ort des Lebensmittelpunkts einen Ein-Personen-Haushalt, stellt sich die Frage nach der finanziellen Beteiligung an den Kosten der Lebensführung i. S. des § 9 Abs. 1 S. 3 Nr. 5 EStG nicht.
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01.10.2025 · Fachbeitrag aus MBP · Einkommensteuer
Eine Lehrerin kann die Kosten für einen Umzug, der vor allem dadurch veranlasst ist, dass die neue Wohnung im Gegensatz zur alten Wohnung ein häusliches Arbeitszimmer enthält, nur als Werbungskosten absetzen, wenn weitere (objektive) Voraussetzungen für einen beruflich veranlassten Umzug vorliegen. Das hat das FG Münster (13.6.25, 14 K 2124/21 E, Abruf-Nr. 249947 ) kürzlich entschieden.
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