01.04.2007 · Fachbeitrag aus LGP · Arbeitsecke in der Privatwohnung
Eine steuerfreie Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 12 EStG ist nur möglich, soweit der Arbeitnehmer die ersetzten Aufwendungen als Werbungskosten absetzen könnte. Das hat der BFH jetzt noch einmal bestätigt (Urteil vom 29.11.2006, Az: VI R 3/04; Abruf-Nr. 070058)
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01.04.2007 · Fachbeitrag aus LGP · Gesetzliche Regelung versus vertragliche Vereinbarung
Das Verhältnis des Abfindungsanspruchs nach § 1a Kündigungsschutzgesetz (KSchG) zu einer - wie auch immer - vereinbarten Abfindung beleuchtet das LAG Baden-Württemberg. Quintessenz: Eine vertraglich vereinbarte Abfindung schließt § 1a KSchG aus.
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01.04.2007 · Fachbeitrag aus LGP · Werbungskosten
Aufwendungen für den Besuch von „Anti-Mobbing-Kursen“ und die Mitgliedschaft in einer Selbsthilfegruppe können Werbungskosten sein. Das hat das FG Niedersachsen entschieden. Im Urteilsfall ging es um einen Beamten, dem ein anderes Aufgabengebiet zugewiesen worden war. Nachdem er ein verwaltungsgerichtliches Verfahren wegen amtsangemessener Beschäftigung angestrengt hatte, sah er sich von seinem Dienstherren zunehmend schikaniert. Um sein Arbeitsverhältnis aufrechterhalten zu können, ...
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01.04.2007 · Fachbeitrag aus LGP · Sozialversicherung
Wer seine gesamte Arbeitskraft für eine GmbH erbringen muss, dafür ein festes Gehalt bekommt und daneben keine anderen Tätigkeiten ausüben darf, steht in einer abhängigen Beschäftigung im Sinne der Sozialversicherung. Im Urteilsfall verfolgte eine Steuerberatungs-GmbH folgendes Geschäftsmodell: Die Niederlassungsleiter wurden als atypische stille Gesellschafter an einer für die jeweilige Niederlassung gegründeten BGB-Gesellschaft beteiligt. Die Steuerberatungs-GmbH schloss mit den ...
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01.04.2007 · Fachbeitrag aus LGP · Erste Entscheidungen der Finanzgerichte
Im Streit um die ab 2007 gekürzte Entfernungspauschale ist die erste Runde eingeläutet. Das FG Niedersachen und das FG Saarland bezweifeln die Verfassungsmäßigkeit der neuen Entfernungspauschale.
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01.04.2007 · Fachbeitrag aus LGP · Pflegeversicherung
Ein freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung Versicherter muss auf Einnahmen aus einer geringfügigen Beschäftigung (Minijob) Beiträge zur Pflegeversicherung leisten. Begründung des BSG: Bei freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung Versicherten richtet sich der Beitrag in der Pflegeversicherung nach den Vorschriften, die für die Beitragserhebung in der freiwilligen Krankenversicherung gelten. Arbeitsentgelt aus einer geringfügigen Beschäftigung ist eine Einnahme zum ...
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01.04.2007 · Fachbeitrag aus LGP · Fahrtätigkeit
Ein Großgerätefahrer im Untertagebau kann Verpflegungsmehraufwand geltend machen, wenn er länger als acht Stunden am Tag arbeitet. Zu diesem Ergebnis kommt das FG Sachsen-Anhalt. Im Urteilsfall ging es um einen Arbeitnehmer, der in einem Kalibergwerk mit ca. 500 km unterirdischem Wegenetz mittels eines so genannten Selbstladetransportfahrzeugs abgebrochenes Material innerhalb der Grube transportierte. Das FG sah darin eine Fahrtätigkeit (§ 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 5 Satz 3 EStG). Der Hauptzweck ...
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01.03.2007 · Fachbeitrag aus LGP · Künstlersozialversicherung
Eine Tanzlehrerin, die ihren Schülern argentinischen Tango beibringt, ist nicht versicherungspflichtig nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz. Das Gericht sah im argentinischen Tango keine Kunst. Wie viele andere Tänze werde auch der argentinische Tango wettkampfmäßig betrieben und zähle daher zum Sport. Dabei spiele der Umfang der Kreativität keine Rolle. Nur dann, wenn der argentinische Tango in einem künstlerischen Rahmen ausgeübt werde, etwa als Bühnen- oder Showtanz, läge in ...
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01.03.2007 · Fachbeitrag aus LGP · Sonderausgaben
Der Gesellschafter-Geschäftsführer (GGf) einer Mehrpersonen-GmbH erhält den ungekürzten Vorwegabzug, wenn die GmbH allen GGf eine Altersversorgung entsprechend ihrer Beteiligungsquote zugesagt hat. Eine Zusage entsprechend der Beteiligungsquote muss auch dann vorliegen, wenn es sich bei den GGf um zusammenveranlagte Ehegatten handelt. Erhält nur einer der Ehegatten-GGf eine Pensionszusage, dann steht für den anderen Ehegatten-GGf weniger Gewinn und damit weniger an ...
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01.03.2007 · Fachbeitrag aus LGP · Sozialversicherungshaftung
Ein Arbeitgeber muss für seine Mitarbeiter auch dann Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung nachzahlen, wenn der Steuerberater die Beitragshöhe falsch beurteilt hat. Der Arbeitgeber muss sich die unsachgemäße Durchführung der Lohnbuchhaltung durch den Steuerberater selbst zurechnen lassen. Für den Ausgleich des ihm entstandenen Schaden könne er nicht das System der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung einstehen lassen. Das Gericht hat dem Arbeitgeber aber ...
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