05.05.2008 · Fachbeitrag aus LGP · Achtung Beitragsfalle!
Bis zu einer Freigrenze von monatlich 124,25 Euro müssen auf Versorgungsbezüge keine Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung gezahlt werden. Wird diese Freigrenze allerdings überschritten, kann das gravierende Folgen für den Versorgungsempfänger haben.
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05.05.2008 · Fachbeitrag aus LGP · Hoher Verwaltungsaufwand und viele Fallstricke
Jedes Jahr werden in Deutschland ausländische Arbeitnehmer als Erntehelfer oder Saisonarbeitskräfte im Hotel- und Gaststättengewerbe eingesetzt. Schwerpunktmäßig kommen sie aus Polen, aber auch aus Bulgarien und Rumänien. Für die deutschen Arbeitgeber stellt sich immer die Frage nach der Versicherungs- und Beitragspflicht in der Sozialversicherung.
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07.04.2008 · Fachbeitrag aus LGP · Aktienoptionen
Ein Arbeitgeber gewährt Aktienoptionsrechte in der Regel, um seine Arbeitnehmer zusätzlich für die Zukunft zu motivieren. Geldwerte Vorteile aus Aktienoptionen können deshalb als Vergütung für eine mehrjährige Tätigkeit nach der „Fünftel-Regelung“ versteuert werden (§ 34 EStG). Voraussetzung ist, dass die tatsächliche Laufzeit der Option mehr als zwölf Monate beträgt und der Arbeitnehmer in dieser Zeit auch bei seinem Arbeitgeber beschäftigt ist. Eine Versteuerung nach der ...
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07.04.2008 · Fachbeitrag aus LGP · Sozialversicherung
Die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung von Studenten dualer Studiengänge bleibt schwierig. Das SG Köln hat jetzt entschieden, dass die Studenten weder in den Studien- noch während der Praxisphasen sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind. Im Urteilsfall waren die Praxisphasen fester Bestandteil des Studiums und die Fachhochschule hatte mit den Unternehmen Kooperationsverträge geschlossen. Die Studenten selbst hatten mit ihrem „Arbeitgeber“ einen von der Fachhochschule ...
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07.04.2008 · Fachbeitrag aus LGP · Arbeitgeberleistungen
Übernimmt eine Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungs-GmbH die Kammerbeiträge für ihre angestellten Geschäftsführer, führt dies zu steuerpflichtigem Arbeitslohn. Mit dieser Entscheidung hat der BFH ein Urteil des FG Rheinland-Pfalz bestätigt (Ausgabe 8/2006, Seite 128). Begründung des BFH: Dem eigenbetrieblichen Interesse der Gesellschaft an der Beschäftigung eines zugelassenen Wirtschaftsprüfers bzw. Steuerberaters steht das zumindest gleichwertige Interesse des angestellten ...
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07.04.2008 · Fachbeitrag aus LGP · Lohnsteuer
Übernimmt ein Arbeitgeber bei einer Nettolohnvereinbarung die Steuerberatungskosten für seine Arbeitnehmer, liegt steuerpflichtiger Arbeitslohn vor. Das hat das FG Düsseldorf in folgendem Fall entschieden: Ein deutscher Arbeitgeber hatte aus Japan entsandte Arbeitnehmer beschäftigt. Er übernahm alle Steuern und Sozialabgaben, und die Arbeitnehmer bekamen einen festen Nettolohn ausgezahlt (Nettolohnvereinbarung). Im Gegenzug traten sie dem Arbeitgeber alle Ansprüche auf Erstattung von ...
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07.04.2008 · Fachbeitrag aus LGP · Pflegeversicherung
Der Beitragszuschlag für kinderlose Versicherte in der Pflegeversicherung ist verfassungsgemäß. Das gilt auch, wenn eine Frau aus medizinischen Gründen keine Kinder bekommen kann. Es ist nicht geboten, Mitglieder, die aus welchen Gründen auch immer kinderlos sind, davon auszunehmen. (BSG, Urteil vom 27.2.2008, Az: B 12 P 2/07 R)(Abruf-Nr.
080767
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07.04.2008 · Fachbeitrag aus LGP · Sachbezüge
Steht auf einem Benzingutschein ein Geldbetrag handelt es sich nicht um einen Sachbezug und die Freigrenze des § 8 Abs. 2 Satz 9 EStG ist nicht anwendbar. Das hat das FG München jetzt noch einmal einem Arbeitgeber ausdrücklich bestätigt, der es wohl immer noch nicht glauben wollte. (Beschluss vom 26.2.2008, Az: 8 V 3556/07)(Abruf-Nr.
080799
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07.04.2008 · Fachbeitrag aus LGP · Sozialversicherung
Programmgestaltend tätige Mitarbeiter von Rundfunkanstalten sind im Zweifelsfall selbstständig tätig und daher keine sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer. Dies entschied das LSG Nordrhein-Westfalen. Im Urteilsfall hatte eine seit vielen Jahren für einen Radiosender tätige Moderatorin ein Statusfeststellungsverfahren eingeleitet. Sie wollte festgestellt wissen, ob sie bei dem Radiosender abhängig beschäftigt und somit sozialversicherungspflichtig war oder ob sie selbstständig ...
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07.04.2008 · Fachbeitrag aus LGP · Arbeitsrecht
Ältere Arbeitnehmer werden durch eine Höchstbetragsregelung in einer mit Alter und Betriebszugehörigkeit steigenden Sozialplanabfindung nicht verbotswidrig benachteiligt. Dies hat das BAG entschieden. Durch eine altersunabhängige Höchstbetragsklausel würden Arbeitnehmer wegen ihres Lebensalters weder unmittelbar bevorzugt noch benachteiligt. Es liege auch keine mittelbare Altersdiskriminierung vor. Ältere Arbeitnehmer würden durch eine Höchstbetragsklausel nicht anders behandelt als ...
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