23.09.2010 · Fachbeitrag aus KP · Tipps und Tricks für die Praxis
Rechnungen müssen zehn Jahre aufgehoben werden, für andere Dokumente gilt eine Aufbewahrungsfrist von sechs Jahren. Das betrifft auch elektronische Dokumente. In § 147 Abs. 6 AO heißt es dazu: „Sind die Unterlagen ... mithilfe eines Datenverarbeitungssystems erstellt worden, hat die Finanzbehörde im Rahmen einer Außenprüfung das Recht, Einsicht in die gespeicherten Daten zu nehmen und das Datenverarbeitungssystem zur Prüfung dieser Unterlagen zu nutzen.“ Der Betriebsprüfer wird ...
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23.09.2010 · Fachbeitrag aus KP · Oberlandesgericht Brandenburg
Der Steuerberater des Veräußerers eines gewerblich genutzten Grundstücks haftet dem Erwerber gegenüber nur dann gemäß §§ 831, 826 BGB auf Schadenersatz wegen Fehlern bei der Gewinnermittlung, wenn er grob fahrlässig, leichtfertig und gewissenlos ein unrichtiges Gutachten erstellt bzw. eine unrichtige Auskunft erteilt hat. Dem Berater muss bewusst sein, dass hierdurch ein Dritter geschädigt werden könnte, der auf die Richtigkeit des Gutachtens bzw. der Auskunft vertraut. Dies ist nur ...
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24.08.2010 · Fachbeitrag aus KP · Das Unternehmen „Steuerberatungskanzlei“ im Wettbewerb
Um als Steuerberater am heiß umkämpften Mandanten-Markt bestehen zu können, ist ein positives Kanzlei-Image immer wichtiger. Warum dies so ist und wie man das eigene Image nachhaltig effektiv verbessert, zeigt Kanzleiführung professionell anhand eines Maßnahmenkatalogs auf.
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24.08.2010 · Fachbeitrag aus KP · Neuer Personalausweis (nPA)
Der neue Personalausweis (nPA) ermöglicht künftig eine einfache und sichere Online-Authentifizierung. Dies eröffnet Kanzleien Anwendungsszenarien, die nicht mehr nur das Mandantenunternehmen, sondern auch dessen Mitarbeiter in den elektronischen Ablauf integrieren. So arbeitet etwa die DATEV eG derzeit an einem Pilotprojekt im Bereich Lohn. Dabei können Mitarbeiter ihre Lohn- und Gehaltsabrechnungen über das Internet lesen, auf ihren PC herunterladen und ausdrucken. Kanzleiführung ...
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24.08.2010 · Fachbeitrag aus KP · Fachwissen kompakt
Kennen Sie den Unterschied zwischen „Eingangsstreitwert“, „Mindeststreitwert“, „Auffangstreitwert“, „geschätzter Streitwert“ und „tatsächlicher Streitwert“? Wissen Sie, welcher Streitwert wann angewandt wird, und gibt es Unterschiede in den einzelnen Verfahren? Dieser Beitrag bietet Ihnen einen Überblick über die Bedeutung der verschiedenen Begrifflichkeiten und ordnet sie abschließend grafisch in den Gesamtkontext ein.
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24.08.2010 · Fachbeitrag aus KP · Jahresabschlusserstellung nach BilMoG
Für die Angehörigen der steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden Berufe ergeben sich beim Übergang auf die neuen Rechnungslegungsvorschriften nach BilMoG umfangreiche Umstellungsarbeiten, aber auch ein erhöhter Beratungsbedarf. Kanzleiführung professionell zeigt auf, in welcher Höhe dieser Aufwand als Honorar in Rechnung gestellt werden kann.
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24.08.2010 · Fachbeitrag aus KP · Außendarstellung der Kanzlei
Ein Berufsangehöriger darf die Bezeichnung „Testamentsvollstrecker“ bzw. „Zertifizierter Testamentsvollstrecker“ im Briefkopf nicht führen, wenn er bislang lediglich zwei Testamentsvollstreckungen durchgeführt hat (OLG Nürnberg 28.5.10, 3 U 318/10).
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24.08.2010 · Fachbeitrag aus KP · Beweisvorsorge durch den Steuerpflichtigen
Nach § 122 Abs. 2 Nr. 1 AO gilt ein schriftlicher, durch die Post übermittelter Verwaltungsakt im Inland am dritten Tage nach der Aufgabe zur Post als bekannt gegeben - außer, wenn er nicht oder zu einem späteren Zeitpunkt zugegangen ist. Ein abweichender Eingangsvermerk des Steuerpflichtigen bzw. seines Bevollmächtigten reicht zur Begründung von Zweifeln an der Zugangsvermutung nicht aus, so das nunmehr rechtskräftige Urteil des FG Niedersachsen (5.6.09, 3 K 269/08).
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24.08.2010 · Fachbeitrag aus KP · Berufsrecht
Grundsätzlich anders hat das LG Frankfurt in einem anderen Fall entscheiden. Danach verstößt eine Steuerberater gegen die Pflicht zur gewissenhaften Berufsausübung, wenn er zugunsten einer von ihm betreuten GmbH Beihilfe zur Steuerhinterziehung leistet (u.a. durch die Verarbeitung von Scheinrechnungen in der Buchführung der GmbH) und in den eigenen Einkommen- und Umsatzsteuererklärungen die im Tatzusammenhang erzielten Provisionseinnahmen nicht angibt. Eine durch den Steuerberater ...
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24.08.2010 · Fachbeitrag aus KP · Berufsrecht
Es stellt zwar einen besonders schweren Verstoß gegen die Pflicht zur gewissenhaften Berufsausübung dar, wenn ein Steuerberater in einer Vielzahl von Fällen über mehrere Jahre Straftaten der Steuerhinterziehung, des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt und der Urkundenfälschung begeht. Ein Berufsausschluss kann jedoch unterbleiben, wenn es sich um ein auf den festgestellten Zeitraum begrenztes Versagen des Steuerberaters handelt und er ansonsten den Beruf des Steuerberaters ...
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