24.08.2021 · Nachricht aus KP · Steuerberaterhaftung
Der Steuerberater verstößt gegen die sich aus dem mit dem Mandanten geschlossenen Steuerberatervertrag ergebenden Pflichten, wenn er den Kläger nicht darauf hinweist, dass ein Antrag auf Berücksichtigung eines zutreffenden Verlustes (§ 171 Abs. 3 AO) auch mandantenseits gestellt werden kann, auch wenn hierfür ab Erlass des Feststellungsbescheids zwei Jahre Zeit bestanden haben, um abzuwarten, ob das FA von sich aus tätig wird (LG Münster 18.11.20, 110 O 7/20).
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18.08.2021 · Fachbeitrag aus KP · Haftpflicht/StaRUG
Das Gesetz über den Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmen für Unternehmen (Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz – StaRUG) trat zum 1.1.21 in Kraft. Es bringt für Rechtsanwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer neue Aufgabenfelder, weswegen sich die Frage stellt, inwieweit diese neuen Aufgaben von der Vermögensschadenhaftpflicht abgedeckt sind. Außerdem ist von den Änderungen auch die Organhaftung betroffen, weswegen auch die D&O-Versicherung geprüft ...
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18.08.2021 · Nachricht aus KP · Steuerberaterhaftung
Wann, in welcher Höhe und bei wem liegt eigentlich ein Schaden vor, wenn eine GmbH, deren Hauptanteilseigner sowie dessen Ehefrau steuerlich beraten werden und (z. B.) nur der Hauptanteilseigner eine (vermeintlich schädigende) steuerliche Falschberatung moniert? Mit dieser Frage hatte sich kürzlich das LG Hagen (22.4.20, 3 O 49/18) zu beschäftigen und den zugrunde liegenden Rechtsstreit zu entscheiden.
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18.08.2021 · Fachbeitrag aus KP · Chefaufgabe Kalkulation
„Gewinn ist das, was übrig bleibt.“ Inhaltlich richtig, aber zu passiv gedacht. Vielmehr geht es doch darum, warum gerade so viel am Ende des Geschäftsjahres übrig bleiben sollte. Und das ist die Frage nach dem Gewinnbedarf. Somit steht die Frage nach dem Gewinnbedarf sogar am Anfang aller Kalkulationsüberlegungen und im Zentrum dieses Beitrags.
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17.08.2021 · Nachricht aus KP · Abgabenordnung
Das FG Niedersachsen (14.6.21, 5 K 24/21, Beschluss) hat dazu entschieden, ob in Corona-Zeiten zur Vermeidung von Infektionen der Prozessbevollmächtigte im finanzgerichtlichen Verfahren einen Anspruch darauf hat, dass die in Papierform geführten Akten ihm zu Einsichtnahme in seine Kanzlei übersandt werden. Das FG Niedersachsen lehnte es in diesem Zusammenhang ab, die Akten dem Prozessbevollmächtigten des Klägers in seine Kanzlei zu übersenden.
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