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·Nachricht ·Kolumne

Besinnliche Weihnachten

von StB Jens Henke, Berlin

| Weihnachten steht vor der Tür. Christen feiern die Geburt Jesu Christi. Traditionell feiern die meisten Menschen im Kreis ihrer Lieben die Geburt des Sohn Gottes. Aus dem Geburtsereignis in einem Stall in Bethlehem und dem Wirken des Jesus von Nazareth entstand mit dem Christentum eine Weltreligion, die unsere Wertegemeinschaft bis heute tief prägt. Die Geburt und das Wirken Jesu kann als eines der ersten gut dokumentierten disruptiven (die bisherigen Denkmuster zerstörend) Ereignisse bezeichnet werden. |

 

Weitere solche Ereignisse in der Menschheitsgeschichte folgten, denn nichts ist so beständig wie der Wandel. Die Frage ist stets nur die nach der Wirkmacht eines Ereignisses. Im Zeitpunkt des Ereignisses selbst ist dies meist nur sehr eingeschränkt einzuschätzen. Dies liegt häufig daran, dass Zeitgenossen ein Ereignis nicht erkennen. So war es beim Wirken Jesu und so ist es auch heute. Nehmen Sie sich in und nach den Weihnachtstagen die Zeit zur Reflexion. Welche Ereignisse und welche Technologien werden sich auf unsere Gesellschaft in heutiger Zeit tiefgreifend auswirken? Welche konkreten Auswirkungen werden sich auf unseren Beruf ergeben? Welches Ereignis oder welche Entwicklung zerstört heute unsere Denkgewohnheiten?

 

Nehmen Sie sich die Zeit und befassen Sie sich mit den Möglichkeiten, die künstliche neuronale Netze bieten. Sie nutzen diese – beispielsweise bei der OCR-Texterkennung. Die Möglichkeiten sind jedoch viel weitreichender und werden die Verarbeitung von Informationen in den nächsten Jahren stark verändern. Sehen Sie sich Apps wie den „Finanzguru“ an und Sie bekommen einen ersten kleinen Vorgeschmack. Übertragen Sie die Möglichkeiten die dort genutzt werden auf den Bereich der klassischen Steuerdeklaration und die Jahresabschlusserstellung.

 

Lehnen Sie sich zurück und überlegen Sie sich, welche Chancen sich für Sie im Arbeitsalltag ergeben. Welche Aufgaben könnten Sie und Ihre Mitarbeitenden schneller, besser, einfacher und schöner erledigen. Wofür hätten Sie Zeit, wenn Ihnen künstliche Intelligenz zeitraubende Routineaufgaben abnähme.

 

PRAXISTIPP | Wir befinden uns bereits seit geraumer Zeit in einem disruptiven Ereignis – der Digitalisierung. Dies beginnen viele aber erst langsam zu begreifen. Was diese neue Zeit tatsächlich bringen wird, können nur die wenigsten wirklich abschätzen. Was wir jedoch alle können, ist diese neue Zeit zu gestalten, statt uns ihr auszuliefern. Vielleicht nutzen Sie die Weihnachtszeit, über Ihre Gestaltungsmöglichkeiten neu nachzudenken. Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen eine gesegnete Weihnachtszeit und kommen Sie gut in das Jahr 2019!

 
Quelle: ID 45626892