· Nachricht · Zukunft der Steuerberatung
Das Lünendonk-Dossier 2025 zur Zukunftsfähigkeit der Steuerberatung in Deutschland
Die deutsche Steuerberatung steht an einem historischen Wendepunkt. Was jahrzehntelang als krisenfestes „Handwerk“ galt, gerät in eine Zange aus drei massiven Kräften: Demografie, Technologie und veränderten Mandantenansprüchen. Das Lünendonk-Dossier 2025 zeigt auf, warum ein „Weiter-so“ keine Option mehr ist – und wo die Chancen im Strukturbruch liegen könnten. Das Dossier kann auf der Seite von luenendonk.de kostenlos heruntergeladen werden.
Die Studie zeichnet kein freundliches Bild der Zukunft: Über 55 % der Berufsträger sind heute älter als 50 Jahre, während der Nachwuchs fehlt. Es drohen echte Versorgungslücken, besonders im ländlichen Raum. KI und Automatisierung machen nicht an der Kanzleitür halt. Routineaufgaben (Buchführung, Deklaration) wandern in die Cloud oder zu Tech-Plattformen. Der Steuerberater muss sich vom „Berechner“ zum strategischen „Interpreten“ wandeln. Die notwendige Transformation kostet Geld (Technik, Change-Management), das die vielen kleinen Kanzleien nicht haben. Sie weist aber auch auf mögliche Lösungsansätze hin ausgehend von einem neuen Rollenbild weg von der rückblickenden Deklaration hin zur zukunftsgerichteten Beratung. Auch werden die Kanzleien nicht um Kooperationsmodelle herumkommen, um Ressourcen zu bündeln, damit sie technologisch mithalten..
Weiterführender Hinweis
- Zukunft der Steuerberatung (Lünendonk, November 2025)