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15.05.2020 · Fachbeitrag · Mandatsbeendigung

Verletzung des Steuerberatungsvertrags durch unberechtigte Zurückbehaltung von Unterlagen

| Die unberechtigte Weigerung des Steuerberaters, der Datenübertragung auf den neuen Steuerberater zuzustimmen, stellt eine Verletzung des Steuerberatungsvertrags dar, wenn diese Weigerung nicht mit ausstehenden Forderungen und ein damit gegebenes Zurückbehaltungsrecht zu begründen ist. Muss der Auftraggeber zur Erledigung ausstehender Arbeiten einen anderen Steuerberater beauftragen, weil die geforderten Daten nicht freigegeben wurden, liegt in den Gebühren des neuen Steuerberaters ein Schaden, den der ehemalige Steuerberater seinem ehemaligen Auftraggeber zu erstatten hat. Ein solcher Schadenersatzanspruch ist mit 5 % über dem Basiszins zu verzinsen (LG Bochum 29.5.19, 4 O 32/15). |