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Gebührenrecht

Einspruch für mehrere Auftraggeber richtig abrechnen

von Steuerberater Horst Meyer, Lüneburg

Frage: Ist esgerechtfertigt, bei Einsprüchen für mehrere Auftraggeber(z.B. Ehepartner) einen Zuschlag zu verlangen (z.B. 2/10 für denEhepartner)?

Antwort: Die Antwortauf Ihre Frage ergibt sich aus § 41 StBGebV(Geschäftsgebühr). Es heißt dort in Abs. 1, daßdie Geschäftsgebühr 5/10 bis 10/10 einer vollen Gebührnach Tabelle E beträgt. Laut Abs. 6 erhöht sich dieGeschäftsgebühr durch jeden weiteren Auftraggeber um 3/10,wenn der Steuerberater in derselben Angelegenheit für mehrereAuftraggeber tätig wird und der Gegenstand seiner beruflichenTätigkeit derselbe ist. Auch der Ehepartner gilt in diesem Sinneals weiterer Auftraggeber bei Zusammenveranlagung. Die Erhöhungwird nach dem Betrag berechnet, an dem die Auftraggebergemeinschaftlich beteiligt sind. Mehrere Erhöhungen dürfenfür die Geschäftsgebühr allerdings den Betrag von 20/10einer vollen Gebühr nach Tabelle E nicht überschreiten.

Übrigens: Die gleichen Grundsätze geltenauch für die ermäßigten Geschäftsgebührenlaut § 41 Abs. 3 und 4 StBGebV.

Quelle: Kanzleiführung professionell - Ausgabe 02/1999, Seite 22

Quelle: Ausgabe 02 / 1999 | Seite 22 | ID 104083