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17.01.2008 | Arbeitsabläufe optimieren

Checklisten – So erstellen Sie die betrieblichen und privaten Steuererklärungen sicher und effizient

von StBin Jutta Liess, Traunreut

Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine Flut von Neuregelungen, die bei der Erstellung der Steuererklärungen 2007 zu beachten sind. Wir haben unsere praxiserprobten und bewährten Checklisten für Sie an die aktuellen Entwicklungen aus Gesetzgebung, Verwaltung und Rechtsprechung angepasst. Hierdurch erhöhen Sie die Arbeitseffizienz in Ihrer Kanzlei und erleichtern Ihren Mitarbeitern die Arbeit.  

1. Checkliste „betriebliche Steuererklärungen“

Unsere Arbeitshilfe für die Erstellung der betrieblichen Steuererklärungen führt Sie bequem und schnell durch die zahlreichen Erklärungsvordrucke. Punkt für Punkt haben wir Ihnen die wichtigsten Besonderheiten zusammengestellt. So können Sie 

  • Fehlerquellen umgehen,
  • Gestaltungsmittel nutzen,
  • schnell und effizient arbeiten sowie einen reibungslosen und kontinuierlichen Arbeitsablauf gewährleisten.

 

Die Checkliste leistet Ihnen Hilfe bei der Erstellung der 

  • gesonderten und einheitlichen Gewinnfeststellung für Personengesellschaften,
  • Körperschaftsteuererklärung für Kapitalgesellschaften,
  • Umsatzsteuererklärung und
  • Gewerbesteuererklärung.

 

Sehen Sie hier einen Auszug aus der Checkliste, die Sie im Volltext in unserem kostenlosen Online-Service für Abonnenten abrufen können. Gehen Sie dazu einfach auf www.iww.de und loggen Sie sich unter myIWW Login ein. Anschließend können Sie den Bereich „Online-Service“ auswählen.  

 

Checkliste: Betriebliche Steuererklärungen

  

  

Prüfungspunkt 

  

Bemerkungen 

Termin 

A. 

Allgemein 

 

 

1. 

Jahresabschluss erstellt und geprüft?siehe Checkliste Jahresabschluss  

(im Online-Service unter www.iww.de

  

  

2. 

Abweichendes Wirtschaftsjahr?In der Steuererklärung ist der Abschluss aus dem WJ zu berücksichtigen, das im maßgeblichen VZ endet; Ausnahme: USt, hier zwingend KJ 

  

  

B. 

Personengesellschaften – gesonderte und einheitliche Gewinnfeststellung 

 

 

1. 

Maßgebliche Steuererklärungsvordrucke 

 

 

 

a) Hauptvordruck ESt 1 Bimmer; dazu je nach Bedarf Anlage EÜR, L, GSE, V, KAP, SO, AUS, FW 

 

 

 

b) Anlage FBimmer; Angaben über die Feststellungsbeteiligten 

 

 

 

c) Anlage FE 1immer; Aufteilung der laufenden Einkünfte, Sonder- und Eröffnungsbilanzen 

 

 

 

d) Anlage FE 2nur bei Veräußerungsgewinnen (aus Gesamthands-, Ergänzungs- und Sonderbilanzen), tarifbegünstigten Entschädigungen, Gewinnen aus gewerbl. Tierzucht/Tierhaltung, gewerbl. Termingeschäften, priv. Veräußerungsgeschäften 

 

 

 

e) Anlage FE 3nur bei Aufteilung von Sonderausgaben/Förderung Wohneigentum 

 

 

 

... 

 

 

 

2. Checklisten „private Steuererklärungen“

In diesem Bereich halten wir zwei Checklisten für Sie bereit: 

 

  • Eine Arbeitshilfe für Sie: Mit dieser ausführlichen, siebenseitigen Checkliste behalten Sie den Überblick über die vielen Punkte, die Sie im Bereich der persönlichen Einkommensteuererklärung für Ihre Mandanten beachten müssen.

 

  • Eine Checkliste für Ihre Mandanten: Sie können Einnahmen und Ausgaben nur richtig deklarieren, wenn Sie darüber umfassend informiert sind. Dazu brauchen Sie die Angaben und Unterlagen Ihres Mandanten. Mit dieser fünfseitigen Liste, die Sie Ihrem Mandanten übergeben, fragen Sie diskret und nachweisbar die einschlägigen Einnahmequellen und Ausgaben ab. Das mindert Ihr Haftungsrisiko und erleichtert Ihrem Mandanten die schwierige Aufgabe, als Laie alle relevanten Sachverhalte vorzubringen.

 

Sehen Sie nachfolgend auch hier Auszüge der beiden Checklisten, die Sie im Volltext in unserem Online-Service für Abonnenten kostenlos abrufen können.  

 

Checkliste: Private Steuererklärungen

  

  

Prüfungspunkt 

  

Bemerkungen 

Termin 

A. 

Allgemein 

 

 

1. 

Vorjahresdaten 

a) Steuererklärungen und Bescheide aus Vorjahr vorhanden? 

  

  

 

b) Wesentliche Änderungen? 

  

  

 

c) Stehen noch Veranlagungen aus? 

 

 

 

d) Sind Einspruchsverfahren noch offen? 

 

 

 

e) Steht Außenprüfung an? 

 

 

 

f) Sind Ergebnisse von Einspruchsverfahren/Außenprüfung/ verbindlicher Auskunft bzw. Zusage zu beachten? 

 

 

2. 

Honorarvereinbarung/Auftrag geschlossen? 

 

 

3. 

Soll Empfangsvollmacht gelten? 

Falls nicht, Mandanten zum Übersenden der Bescheide auffordern 

 

 

4. 

Fristverlängerung notwendig/beantragt? 

 

 

B. 

Steuererklärungspflicht/Antragsveranlagung 

 

 

1. 

Pflichtveranlagung (§§ 25, 46 EStG, § 56 EStDV) 

 

 

 

a) Arbeitnehmer und Versorgungsempfänger 

 

 

 

  • Nicht der LSt unterliegende Einkünfte > 410 EUR (ohne steuerfreie Einkünfte, nach Abzug Freibeträge, Altersentlastungsbetrag, Verluste)

 

 

 

  • Einkünfte und Leistungen unter Progressionsvorbehalt > 410 EUR (Lohnersatzleistungen wie Arbeitslosen-, Eltern- oder Krankengeld)

 

 

 

  • Arbeitslohn von mehreren Arbeitgebern (gleichzeitig, nacheinander z.B. bei Arbeitgeberwechsel unschädlich)

 

 

 

 

Mandanten-Checkliste zur Einkommensteuererklärung

 

Frage 

Bemerkungen 

Termin 

A. 

Allgemeine Angaben/Unterlagen 

 

 

1. 

Haben sich Ihre persönlichen Daten geändert? 

 

 

 

a) Anschrift? Evtl. Umzug aus beruflichen Gründen? 

 

 

 

b) Neue Steuernummer? 

 

 

 

c) Familienstand? 

 

 

 

  • Heirat? Angaben zum Ehegatten; Güterstand

 

 

 

  • Trennung (dauerhaft?) Scheidung? Ist Ihr Ehegatte verstorben?

 

 

 

d) Religion (Kirchenaustritt)? Soweit nicht aus Lohnsteuerkarte ersichtlich 

 

 

 

e) Bankverbindung 

 

 

2. 

Angaben zu den Vorjahren (soweit noch nicht bekannt): 

 

 

 

a) Liegen uns die letzten Steuerbescheide vor? 

 

 

 

b) Bescheide über Vorauszahlungen und/oder Kirchensteuer? 

 

 

 

c) In welcher Höhe haben Sie Vorauszahlungen geleistet? Erstattungen? 

 

 

 

d) Sind Verfahren vor dem Finanzamt anhängig? 

 

 

 

  • Einspruch noch offen?

 

 

 

  • Stehen noch Bescheide aus?

 

 

 

  • Sind Rückfragen noch nicht geklärt?

 

 

 

  • Haben Sie eine verbindliche Auskunft bzw. Zusage erhalten?

 

 

 

  • Wurde eine Außenprüfung angekündigt?

 

 

3. 

Haben/wollen Sie uns eine Empfangsvollmacht erteilt/en? 

 

 

 

  • Falls nicht: Bitte Schreiben und Bescheide vom Finanzamt zusenden

 

 

B. 

Angaben/Unterlagen zu Kindern 

(Haben sich Änderungen ergeben?) 

 

 

1. 

Geburt/Adoption/Übernahme der Pflege eines Kindes? Datum? Name? 

 

 

2. 

Entstanden Ihnen Kinderbetreuungskosten? An wen? In welcher Höhe? 

 

 

3. 

... 

 

 

Quelle: Ausgabe 02 / 2008 | Seite 32 | ID 117017