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Unternehmensnachfolge

BFH-Urteil zu § 13a ErbStG bei vorweggenommener Erbfolge

Die Rechtsgrundsätze des BFH-Urteils vom 25.1.01 (ErbBstg 01, 126; Christoffel, ErbBstg 01, 136) sind nicht über den entschiedenen Einzelfall hinaus anzuwenden (Nichtanwendungserlass, 15.5.01, DB 01, 1282).

Praxishinweis

Der BFH hatte entschieden, dass das Betriebsvermögen endgültig und einem Erbfall vergleichbar auf den Unternehmensnachfolger übergehen müsse, wenn für die vorweggenommene Erbfolge die Vergünstigungen des § 13a ErbStG gewährt werden sollen. Diese Entscheidung stieß sofort auf heftige Kritik, da sie die Gestaltungpraxis erheblich einschränkt. Auch steht sie im Widerspruch zu dem Verwaltungsanweisungen (R 56 ErbStR). Bedauerlicherweise enthält der Entwurf des Steueränderungsgesetzes 2001 keine Klarstellung des Gesetzgebers. (J.D.)

Quelle: Erbfolgebesteuerung - Ausgabe 07/2001, Seite 160

Quelle: Ausgabe 07 / 2001 | Seite 160 | ID 102293