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Umwandlung

Vertrauensschutzregelung wegen der Haftungsbeschränkung einer GbR mbH

Um die möglicherweise steuerlich negativen Folgen zu vermeiden, konnten Gesellschaften bürgerlichen Rechts mit beschränkter Haftung mit steuerlicher Wirkung für die Vergangenheit bis spätestens  31.12.00 umgewandelt werden. Dabei reichte es, wenn bei Vorliegen der Umwandlungsvoraussetzungen im Übrigen der Eintragungsantrag beim Registergericht bis zum Ablauf des 31.12.00 gestellt (eingegangen) und somit von Seiten der Antragsteller das für den Vollzug im Handelsregister Erforderliche veranlasst wurde (FinMin Bayern 20.12.00, 31 - S 2241 - 140/13 - 56 764, n.v.). (Abruf-Nr. 010278)

Praxishinweis

Das BMF (18.7.00, BStBl I, 1198 = ErbBstG 00, 222, 252) hatte eine  Vertrauensschutzregelung erlassen, wonach Vermögen von Personengesellschaften, die auf Grund bisheriger Rechtsauffassung als gewerblich geprägt i.S. von § 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG galten, auf Antrag der Gesellschaft weiter als Betriebsvermögen behandelt werden kann. Neben der fristgerechten Antragstellung bei dem für die Besteuerung der Personengesellschaft zuständigen FA wurde vorausgesetzt, dass die betreffende GbR bis zum 31.12.00 in eine GmbH & Co. KG umgewandelt wurde. Das Schreiben erging im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden des Bundes und der Länder.(J.D.)

Quelle: Erbfolgebesteuerung - Ausgabe 03/2001, Seite 59

Quelle: Ausgabe 03 / 2001 | Seite 59 | ID 102237