logo logo
Meine Produkte: Bitte melden Sie sich an, um Ihre Produkte zu sehen. Anmelden
Menu Menu
MyIww MyIww
Jetzt testen

Testament

Erblasser kann schreiben, aber nicht lesen

Hat ein Erblasser sein Testament eigenhändig geschrieben, steht jedoch nicht sicher fest, ob er zu dieser Zeit noch „Geschriebenes zu lesen vermochte“ und kann auch die Beweiserhebung darüber keine Klarheit bringen, ist vom Regelfall auszugehen, dass er lesen konnte (OLG Düsseldorf, 4.2.00, 7 U 23/96, OLG-Report 00, 240).
(Abruf-Nr. 010286)

Praxishinweis

Die zu kurz gekommenen Erben arbeiteten mit dem – sich eigentlich widersprechenden – Argument, der Erblasser habe zwar noch schreiben, aber nicht mehr lesen können. Ein notariell verfasstes Testament hilft, solche Streitigkeiten zu vermeiden. Zudem ist dann kein kostspieliger Erbschein mehr nötig. Dass Banken trotz eines notariell verfassten Testaments auf einem Erbschein bestehen, lässt sich mit Vereinbarungen „über den Tod hinaus“ vermeiden. (vk)

Quelle: Erbfolgebesteuerung - Ausgabe 03/2001, Seite 69

Quelle: Ausgabe 03 / 2001 | Seite 69 | ID 102248