20.12.2013 · Fachbeitrag aus CB · Arzthaftungsrecht
Das Oberlandesgericht (OLG) München hat mit Urteil vom 22. August 2013 (Az. 1 U 204/12, Abruf-Nr. 134038 ) klargestellt: Ein Facharzt für Orthopädie darf sich bei der Therapiewahl auf die Auswertung einer Magnetresonanztomographie (MRT) durch einen Facharzt der diagnostischen Radiologie verlassen. Er muss den schriftlichen radiologischen Befund nur dann hinterfragen, wenn dieser sich nicht oder nur erheblich eingeschränkt mit den von ihm selbst erhobenen klinischen Befunden vereinbaren ...
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20.12.2013 · Fachbeitrag aus CB · Sektorenübergreifende Versorgung
Eine Erstverordnung durch einen ermächtigten Chefarzt ist auch dann als regressrelevante Pflichtverletzung einzustufen, wenn die der Verordnung vorhergehende Behandlung zwar nachweislich stattgefunden hat, die Abrechnung aber vom Krankenhausträger aus Nachlässigkeit versäumt wurde (Bundesozialgericht – BSG, Urteil vom 20. März 2013, Az. B 6 KA 17/12 R, Abruf-Nr. 134039 ). Wegen des Gebots der persönlichen Leistungserbringung müssen im Rahmen der Ermächtigung ausgestellte ...
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20.12.2013 · Fachbeitrag aus CB · Leserforum
Leser des „Chefärzte Brief“ haben der Redaktion zwei Anfragen gestellt, die Herz-Ultraschall-Leistungen sowie Elektrophysiologische Untersuchungen (EPU) betreffen. Da die Problematik für zahlreiche Chefärzte relevant ist, beantworten wir diese Anfragen nachfolgend für alle Leser.
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20.12.2013 · Fachbeitrag aus CB · Abrechnung
In einem aktuellen Verfahren hatte sich das Amtsgericht (AG) München unter anderem mit der Frage zu befassen, wie der operative Einbau eines künstlichen Schultergelenks abgerechnet werden darf, wenn der Operateur nicht nur den Humeruskopf (Oberarmkopf), sondern auch einen weiteren Gelenkkörper (Glenoid) durch eine Glenoidprothese ersetzt. Der Operateur hatte die Auffassung vertreten, beim Ersatz von zwei Gelenkkörpern im Bereich des Schultergelenks sei Nr. 2146 GOÄ zweimal berechenbar ...
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20.12.2013 · Fachbeitrag aus CB · Chirurgie
Unsicherheit besteht manchmal darüber, ab wann man von einer „langstreckigen“ Dünndarmresektion im Sinne der Nr. 3181 GOÄ ausgehen darf, und wann für den Eingriff die Nr. 3167 GOÄ anzusetzen ist.
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20.12.2013 · Fachbeitrag aus CB · Röntgen
Manchmal wird bei Durchleuchtung unter Verwendung eines Geräts mit Bildverstärkerkette neben Nr. 5295 GOÄ noch Nr. 5298 GOÄ berechnet, obwohl die GOÄ das schon formal nicht vorsieht (Nr. 5298 GOÄ bezieht sich auf die Nrn. 5010 bis 5290). Daher sollte von Betroffenen geprüft werden, ob tatsächlich lediglich eine Durchleuchtung stattgefunden hat. Wenn nämlich eine Bilddokumentation erfolgt ist – gleich ob auf Film oder Langzeitdatenträger –, ist in der Regel die GOÄ-Nummer für die ...
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20.12.2013 · Fachbeitrag aus CB · Innere Medizin
Von einem Leser des „Chefärzte Brief“ wurde gefragt, ob Nr. 695 GOÄ (Entfernung eines oder mehrerer Polypen oder Schlingenbiopsie mittels Hochfrequenzelektroschlinge) berechnet werden kann, wenn die Polypektomie nicht mittels Diathermieschlinge, sondern mit der Zange erfolgte.
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20.12.2013 · Fachbeitrag aus CB · Orthopädie
Für das Gelenkknorpeldebridement mittels bipolarer Radiofrequenzelektrode empfehlen wir die Analogabrechnung mit Nr. 706 GOÄ. Das Honorar ist zwar etwas geringer als bei einem Analogansatz von Nr. 2257 (zum Beispiel an Femur oder Tibia), aber etwas höher als beim Analogansatz von Nr. 2256 GOÄ (etwa an der Patella) – „unterm Strich“ gleicht es sich daher zumeist aus. Durch Anwendung des Analogabgriffs werden „Häufungen“ des Ansatzes der Nrn. 2256 bzw. 2257 im Rahmen ...
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20.12.2013 · Fachbeitrag aus CB · Ambulante Sprechstunde
Auslöser häufiger Kontroversen ist Nr. 2 in den Allgemeinen Bestimmungen zu Abschnitt B der GOÄ. Dort heißt es: „Die Leistungen nach den Nummern 1 und/oder 5 sind neben den Leistungen nach den Abschnitten C bis O im Behandlungsfall nur einmal berechnungsfähig.“ Einige Kostenträger meinen nun, dass die einmalige Berechnungsfähigkeit auch zutreffe, wenn neben der Beratung und/oder Untersuchung am gleichen Tag auch Laborleistungen erbracht wurden und berechnet werden sollen.
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27.11.2013 · Fachbeitrag aus CB · Vergütungsstudie
Internistische Chefärzte haben 2013 im Durchschnitt 321.000 Euro verdient – und damit radiologische Chefärzte (308.000 Euro) als letztjährige Spitzenverdiener überflügelt. Die Jahresgesamtvergütung von Chefärzten hat sich indes mit durchschnittlich 278.000 Euro im Vergleich zum Vorjahr (279.000 Euro) kaum verändert. Dies sind die Eckdaten des Kienbaum-Vergütungsreports 2013 mit Daten von 123 Krankenhäusern und Vergütungsinformationen von 724 nichtärztlichen Führungskräften ...
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