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·Fachbeitrag ·Radiologie

Mehrfachberechnung von Nr. 351 GOÄ möglich

| Viele Kostenträger wollen die Berechenbarkeit der Nr. 351 GOÄ auf maximal zweimal je Sitzung beschränken. Sie berufen dabei sich auf den GOÄ-Kommentar des Deutschen Ärzteverlages. Die dortige Auffassung, dass bei der Untersuchung von mehr als zwei Halsschlagadern nur eine Faktorerhöhung, aber kein weiterer Ansatz von Nr. 351 GOÄ möglich sei, ist unseres Erachtens falsch. |

 

Nr. 351 GOÄ ist die „Kontrastmitteleinbringung“ (Einzahl!), und zwar „je Halsschlagader“. Damit ist die Anmerkung „Die Leistung nach Nummer 351 ist je Sitzung nicht mehr als zweimal berechnungsfähig“ auch hierauf bezogen. Damit sind mehrfache Kontrastmitteleinbringungen in dieselbe Halsschlagader tatsächlich nur maximal zweimal berechnungsfähig.

 

Werden aber mehrere Halsschlagadern untersucht, gilt die Anmerkung für jede Halsschlagader extra. Die Berechnung ist danach bis zu achtmal - bei der Untersuchung von vier Halsschlagadern - in einer Sitzung möglich.

Quelle: Ausgabe 10 / 2013 | Seite 19 | ID 42316873