29.09.2015 · Fachbeitrag aus CB · Arzthaftung
Ärzte können aus unterschiedlichen Gründen juristischen Auseinandersetzungen ausgesetzt sein: Zum einen können Patienten wegen Behandlungs- und Aufklärungsfehlern zivilrechtlich Schadenersatz- oder Schmerzensgeld fordern; zum anderen steht immer öfter die Frage nach einer strafrechtlichen Verantwortlichkeit des Arztes im Raum – etwa mit dem Vorwurf, bei der Abrechnung betrogen zu haben oder aber eine fahrlässigen Körperverletzung oder Tötung begangen zu haben. Wie sollte sich der ...
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29.09.2015 · Fachbeitrag aus CB · Flüchtlinge
Zehntausende Flüchtlinge erreichen derzeit Deutschland. Viele von ihnen sind durch traumatische Erlebnisse in ihrer Heimat und während der Flucht in einem gesundheitlich schlechten Zustand. Vermehrt werden diese Flücht- linge daher auch Kliniken aufsuchen. Hier können sie Ärzte in akuten Fällen mit einem Behandlungsschein des örtlichen Sozialträgers medizinisch versorgen. Im Notfall ist jeder Flüchtling unbürokratisch zu behandeln. Dann kommt es auf die ausländerrechtliche Einordnung ...
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29.09.2015 · Fachbeitrag aus CB · Mitarbeiterführung
Vielen jungen Ärzten fällt es heutzutage schwer, sich eine Karriere im Krankenhaus vorzustellen: Unkomfortable Arbeitszeiten, schlechte Bezahlung und fehlende Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind nur einige Gründe für diese Entwicklung. Umso wichtiger ist es für jede Klinik, ihre Chefärzte zu befähigen, die Assistenzärzte planvoll auszubilden und zu entwickeln. So kann es gelingen, sie möglichst lange an das Haus zu binden.
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29.09.2015 · Fachbeitrag aus CB · Kooperationen
Wahlleistungsvereinbarungen erstrecken sich auch auf Leistungen von Ärzten außerhalb der Klinik, wenn diese von liquidationsberechtigten Klinikärzten veranlasst wurden. Bisher war man der Ansicht, dass solche extern beauftragten Ärzte auch anfallende Sachkosten direkt mit dem Patienten abrechnen können. Die Entscheidung des Landgerichts (LG) Stade vom 20. Mai 2015 stellt dies infrage (Az. 4 S 45/14, Abruf-Nr. 145440 ). Wie können Chefärzte und Kliniken die Konsequenzen des Urteils für ...
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29.09.2015 · Fachbeitrag aus CB · Chefarztrecht
Die Klinikleitung darf einem Chefarzt eine vereinbarte Prämie mit der Begründung verweigern, dass das gegen ihn eingeleitete Strafverfahren nur gegen Zahlung einer Geldbuße nach § 153a Strafprozessordnung eingestellt wurde („Freispruch zweiter Klasse“). Dies entschied das Verwaltungsgericht (VG) Freiburg am 8. Juli 2015 (Az. 1 K 849/13, Abruf-Nr. 145439 ).
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29.09.2015 · Fachbeitrag aus CB · Haftungsrecht
Zieht der Arzt aus vollständig erhobenen Befunden einen falschen Schluss, so unterliegt er einem Diagnoseirrtum. Hierfür muss er nicht haften – im Gegensatz zu einem Diagnosefehler. Dies stellte das Oberlandesgericht (OLG) Hamm in seinem Urteil vom 29. Mai 2015 klar (Az. 26 U 2/13, Abruf-Nr. 145442 ). Geklagt hatte eine Patientin. Sie war Mutter geworden, obwohl der Gynäkologe ihr eine Spirale eingesetzt hatte.
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29.09.2015 · Fachbeitrag aus CB · (Fast) alle Fachgebiete
Die Voraussetzungen, unter denen Nr. 34 GOÄ (Erörterung) auch im Rahmen präoperativer Gespräche berechnet werden kann, wurde im CB 8/2014, Seite 19, dargestellt. Nun fragte ein Leser des CB, ob die Erörterung der Krankheitsauswirkungen sich auf die erforderliche Mindestzeit von 20 Minuten erstrecken müsse.
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29.09.2015 · Fachbeitrag aus CB · Radiologie/Nuklearmedizin
In der Leistungslegende zur Nr. 5705 GOÄ heißt es „MRT im Bereich der Wirbelsäule“. Damit ist die Untersuchung auf die Gesamtheit der Wirbelsäule bezogen, nicht auf einzelne Abschnitte. Wenn zu demselben Termin (in derselben „Sitzung“) verschiedene Abschnitte der Wirbelsäule jeweils getrennt untersucht werden, wird häufig der Höchstwert nach Nr. 5735 GOÄ berechnet. Sachlich erscheint dies völlig plausibel, denn schließlich wurden ja mehrere MRT durchgeführt. Regelmäßig wird ...
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29.09.2015 · Fachbeitrag aus CB · Orthopädie, Unfallchirurgie
Die Berechnung von Untersuchungen, die in Narkose des Patienten erfolgten, wird von Kostenträgern häufig abgelehnt. Ein typisches Beispiel ist die Untersuchung der (passiven) Beweglichkeit von Gelenken. Die Begründung des Kostenträgers lautet häufig lapidar „Nicht gesondert abrechnungsfähig, sofern diese im Zusammenhang mit einer operativen Hauptleistung berechnet wird.“ Oder: „Intraoperativ nicht erforderlich, denn die Untersuchung kann keine Ergebnisse liefern, die die ...
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29.09.2015 · Fachbeitrag aus CB · Alle operativen Fachgebiete
Das Thema „Zielleistung“ bietet immer wieder Anlass, es erneut aufzugreifen . Aktuell versuchen einige Kostenträger, mit neuen Formulierungen beim Arzt Verwirrung zu stiften. So heißt es zum Beispiel „Die Synovektomie ist ein üblicher Schritt auf dem Weg zur Alloarthroplastik“ oder „Ziel ist lediglich die erfolgreiche Durchführung der ...operation“ oder „... ist mit der operativen Hauptleistung abgegolten“. Gerne führen die Kostenträger auch Urteile an, welche die ...
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