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·Fachbeitrag ·Zahlungsverkehr

Pflichten bei Rechnungsstellung - BMF erläutert gesetzliche Neuregelungen

von Dipl.-Kfm. Rüdiger Apel, Düsseldorf

| In einem 13-seitigen Schreiben hat das BMF (25.10.13, IV D 2 - S 7280/12/10002, Abruf-Nr. 133339) die Änderungen der §§ 14, 14a UStG durch das Amtshilfe-Richtlinie-Umsetzungsgesetz erläutert. Aufgrund der späten Veröffentlichung des Anwendungserlasses dürfen Rechnungsangaben bei Gutschriften, für die Steuerschuldumkehr sowie der geänderten Regelung in Fällen der Margenbesteuerung bis 31.12.13 noch der alten Rechtslage entsprechen. Ansonsten gilt der Erlass für ab dem 30.6.13 ausgeführte Umsätze. |

1. Gutschriften

Die neuen Pflichtangaben betreffen insbesondere Gutschriften. Dies ist laut UStG eine Rechnung, die vom Empfänger der Leistung ausgestellt wird. Zum Einsatz kommt diese Möglichkeit häufig dann, wenn der Leistungsempfänger die zur Abrechnung benötigten Informationen leichter beschaffen kann.

 

Für Rechnungen, auch bei elektronischen Rechnungen, nach dem oben genannten Stichtag muss eine Gutschrift ausdrücklich als solche mit der Angabe „Gutschrift“ gekennzeichnet werden. Neben der deutschen Bezeichnung der Gutschrift erkennt die Finanzverwaltung jedoch Formulierungen in anderen Amtssprachen an. Voraussetzung hierfür ist, dass die Formulierungen auch in Art. 226 Nr. 10a MwStSystRL in der entsprechenden Sprachfassung verwendet werden.