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·Fachbeitrag ·Bilanzsteuerrecht

Bilanzielle Behandlung von nachträglichen Baumaßnahmen an Gebäuden

von StB Dipl.-Bw. (FH) Thorsten Normann, Olsberg

| Immobilien müssen fortlaufend modernisiert bzw. instandgesetzt werden. Dabei stellt sich regelmäßig die Frage, ob die Aufwendungen sofort abzugsfähig sind oder „nur“ über Absetzungen für Abnutzung (AfA) geltend 
gemacht werden können. Ausgehend von einer systematischen Prüfungsreihenfolge beleuchtet der Beitrag die einzelnen Bereiche anhand der aktuellen Rechtsprechung und den Verlautbarungen der Finanzverwaltung. |

1. Prüfungsreihenfolge

Bei der bilanziellen Beurteilung der Aufwendungen für nachträglich durchgeführte Baumaßnahmen an Gebäuden bietet sich eine systematische Vorgehensweise an, die u.a. wie folgt veranschaulicht werden kann:

 

 

2. Neues oder anderes Wirtschaftsgut

Im ersten Schritt ist zu prüfen, ob die nachträglich durchgeführten Baumaßnahmen bilanzsteuerlich als Herstellung eines neuen oder anderen Gebäudes zu klassifizieren sind. Leider fehlt es hier an einer klaren gesetzlichen Regelung, sodass auf die Rechtsprechung bzw. auf die Verlautbarungen der Finanzverwaltung zurückgegriffen werden muss.