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·Fachbeitrag ·Umgang mit der Grunderwerbsteuer

Nun wird es auch in Hessen richtig teuer - Grunderwerbsteuer steigt auf 6 %

| Der Hessische Landtag hat am 15.7.14 in 2. Lesung das Gesetz zur Erhöhung der Grunderwerbsteuer in Hessen zum 1.8.14 - und nicht wie geplant zum Jahreswechsel - beschlossen. Der Steuersatz wird sich damit von bisher 5 % auf künftig 6 % erhöhen. Neben der ureigentlichen Belastung hat die Erhöhung der Grunderwerbsteuer auch Auswirkungen auf die mögliche Finanzierung. Alle Kaufnebenkosten sollten durch Eigenkapital gedeckt sein. Die Erhöhung der Grunderwerbsteuer macht somit eine höhere Eigenkapitalquote erforderlich. |

1. Steuersätze und Bemessungsgrundlage

Die Grunderwerbsteuer ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.

 

  • Grunderwerbsteuersätze je Bundesland

Baden-Württemberg

5,0 %

seit 5.11.11

Bayern

3,5 %

seit 1998

Berlin

6,0 %

seit 1.1.14

Brandenburg

5,0 %

seit 1.1.11

Bremen

5,0 %

seit 1.1.14

Hamburg

4,5 %

seit 1.1.09

Hessen

6,0 %

ab 1.8.14

Mecklenburg-Vorpommern

5,0 %

seit 1.7.12

Niedersachsen

5,0 %

seit 1.1.14

Nordrhein-Westfalen

5,0 %

seit 1.10.11

Rheinland-Pfalz

5,0 %

seit 1.3.12

Saarland

5,5 %

seit 1.1.13

Sachsen

3,5 %

seit 1998

Sachsen-Anhalt

5,0 %

seit 1.3.12

Schleswig-Holstein

6,5 %

seit 1.1.14

Thüringen

5,0 %

seit 7.4.11

 

Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer ist grundsätzlich der Wert der Gegenleistung (§ 8 GrEStG). Unter den Begriff Gegenleistungen (§ 9 GrEStG) fällt alles, was der Grundstückskäufer aufwendet, um das Grundstück zu erhalten.