In letzter Sekunde wollen die Ampelfraktionen im Bundestag die Handlungsfreiheit und Flexibilität der Apotheken erhalten. Durch einen Änderungsantrag sollen flexible Regelungen zur Arzneimittelabgabe, die vor etwa drei Jahren eingeführt wurden, bis zum 31.07.2023 verlängert werden. Diese ermöglichen es den Apotheken, beim Einlösen eines Rezepts ein vorrätiges Ersatzmedikament abzugeben, statt Patienten tagelang zu vertrösten oder für ein neues Rezept zur Arztpraxis zurückzuschicken.
Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) hat sich zu der Frage geäußert, ob pharmazeutische Dienstleistungen (pDL) auch für Bewohner von Alten- und Pflegeheimen abgerechnet werden können.
Die Vergütungen für coronabedingte Leistungen werden seit dem 01.01.2023 nur noch mit 93 Prozent zulasten des Bundesamts für Soziale Sicherung (BAS) abgerechnet. Die restlichen 7 Prozent sind mit dem Verband der ...
Die Techniker Krankenkasse (TK) und die Hanseatische Krankenkasse (HEK) erhöhen die Monatspauschale für aufsaugende Inkontinenzartikel im häuslichen Bereich vorübergehend vom 01.02.2023 bis zum 31.12.2023 von 15,50 Euro netto auf 17,00 Euro nettto. Alle Vertragspartner können die neuen Preise ohne erneuten Vertragsbeitritt abrechnen.
Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände hat mitgeteilt, dass es nach dem 28.02.2023 keine Entlohnung mehr für die Ausstellung von Genesenenzertifikaten geben wird.
Die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) hat ihre Jahresstatistik 2022 veröffentlicht. Apotheker meldeten über 7.000 unerwünschte Arzneimittelwirkungen und Qualitätsmängel wie z. B.
Am 24.02.2023 hat der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) mitgeteilt, dass der Zulassungsantrag für das Corona-Medikament Lagevrio® abgelehnt wird. Aufgrund der vorgelegten Daten kommt der CHMP zu dem Schluss, dass der erforderliche klinische Nutzen von Lagevrio® nicht festgestellt werden kann.