· Fachbeitrag · Leserforum
Retaxationen vermeiden: Fragestellungen aus dem Apothekenalltag – Teil 35
von Apothekerin Anja Hapka, Essen
Immer wieder erreichen uns Fragen zu erhaltenen Retaxationen, Abrechnungsproblemen und zu formellen Anforderungen in der Rezeptbearbeitung. Heute helfen wir Ihnen u. a. dabei, mögliche Retaxfallen bei der Abrechnung von Rezepturen, in denen Fertigarzneimittel enthalten sind, erfolgreich zu umgehen.
Verordnungen im Entlassmanagement
Frage: Eine Klinik bei uns in der Nähe verordnet im Entlassmanagement häufig ein Vitamin D3-Präparat in der Stärke 20.000 als Packungsgröße N2. In der Packungsgrößenverordnung sind die N1, N2 und N3 definiert. Im Handel gibt es nur eine N2-Packung mit 50 Stück, jedoch auch eine Packung mit nur 6 Tabletten unterhalb der N1. Muss man dann diese abgeben?
Antwort: Ja, in diesem Fall muss die kleinste Packungsgröße zu 6 Tabletten abgegeben werden (§ 6 [Thema Entlassmanagement] Abs. 1 des Arzneiversorgungsvertrags [AVV] zwischen dem Verband der Ersatzkassen e. V. [vdek] und dem Deutschen Apothekerverband e. V. [DAV], vgl. Fußnote 7, Konstellation 2).
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