· Fachbeitrag · Interview
„Wir sind der Meinung, dass die Apotheke die bestmögliche Anlaufstation für Inkontinenz-Patienten ist“
Manuela Hoffmann-Lücke ist als Senior Vice President für die gesamte deutsche Organisation der PAUL HARTMANN AG zuständig. Für Hartmann ist Deutschland der größte Markt. Er lässt sich in die vier Divisionen Wunden, Inkontinenz, Prävention und Desinfektion unterteilen. AH-Autorin und Apothekerin Anja Hapka sprach mit Frau Hoffmann-Lücke über das Tabuthema Inkontinenz und die Rolle der Apotheken in diesem schwierigen Versorgungsumfeld.
Frage: Frau Hoffmann-Lücke, ist eigentlich bekannt, wie viele Menschen in Deutschland unter Inkontinenz leiden?
Antwort: Einer Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) zufolge sind es ca. 10 Mio. Menschen, Frauen sind dabei häufiger betroffen als Männer. Da es sich jedoch immer noch um ein Tabuthema handelt, ist von einer großen Dunkelziffer auszugehen. Nur etwa jeder fünfte Betroffene sucht sich Hilfe beim Arzt, die anderen versuchen, sich mit Taschentüchern oder einfachen Damenbinden zu behelfen. Um Inkontinenz-Patienten eine Stimme zu geben, haben wir deshalb die Studie „Breaking the Silence: A European Report“ ins Leben gerufen.
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