· Nachricht · Arzneimittelversorgung
Apotheken meldeten 2025 mehr Arzneimittelrisiken als jemals zuvor
Neuer Rekord: Im Jahr 2025 gingen bei der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) insgesamt 11.154 Verdachtsmeldungen zu Arzneimittelrisiken, beispielsweise Qualitätsmängeln oder Nebenwirkungen, ein.
Die Verdachtsmeldungen stammten aus 4.978 verschiedenen (Krankenhaus-)Apotheken. Damit wurden die Werte der Vorjahre wieder übertroffen (2024: 10.882 Meldungen; 2023: 8.320 Meldungen). Etwa zwei Drittel der Meldungen bezogen sich auf Qualitätsprobleme, ein Drittel auf unerwünschte Arzneimittelwirkungen. Die Anzahl an Medikationsfehlermeldungen stieg im Vergleich zum Vorjahr (2025: 624; 2024: 348), Verdachtsmeldungen zu Arzneimittelmissbrauch waren leicht rückläufig (2025: 41; 2024: 50).
Im Jahr 2025 kommunizierte die AMK insgesamt 263 Risikoinformationen, darunter 23 Rote-Hand- und Informationsbriefe, sowie über 150 chargenbezogene Rückrufe und Überprüfungen.
Weiterführender Hinweis
- Weitere Informationen unter www.abda.de und www.arzneimittelkommission.de