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·Nachricht ·Apothekenentwicklung

Zahl der Apotheken in Westfalen-Lippe auf den tiefsten Stand seit 40 Jahren gesunken

| Bis zum 31.12.2018 sank die Zahl der Apotheken in Westfalen-Lippe um 51 auf nur noch 1.921. 58 Apothekenschließungen standen dabei nur sechs Neueröffnungen und eine Wiedereröffnung gegenüber. „Damit liegt die Zahl der Apotheken auf dem tiefsten Stand seit 40 Jahren“, berichtet Dr. Andreas Walter, Hauptgeschäftsführer der Apothekerkammer Westfalen-Lippe (AKWL). |

 

„Übertroffen“ hat das Negativjahr 2018 somit sogar den bisher stärksten Rückgang (um 50 Apotheken), der im Jahr 2013 vermeldet wurde. Damals sank die Apothekenzahl von 2.127 auf 2.077. „Von diesen Werten sind wir ebenso wie von den Höchstzahlen im Jahr 1992, als es in Westfalen-Lippe noch 2.274 Apotheken gab, weit entfernt“, so Dr. Andreas Walter. Als Gründe für die Schließungen gibt die Kammer u. a. die unzureichende Dynamisierung der apothekerlichen Vergütung, die zunehmende Konkurrenz durch ausländische Versender und die zunehmende Konzentration von Medizinern in Ärztezentren an.

 

Die deutlichsten Rückgänge gab es 2018 in den Städten Dortmund (sechs Apothekenschließungen), Bielefeld (vier Schließungen) und Münster (drei Schließungen), gefolgt von Hagen, Hattingen, Marl, Rahden und Witten mit jeweils zwei Schließungen. Neu- bzw. Wiedereröffnungen gab es 2018 in Ahlen, Arnsberg, Bergkamen, Bielefeld, Detmold, Gronau und Herford. Die AKWL sieht durch den Rückgang erste negative Auswirkungen auf eine flächendeckende Versorgung mit Arzneimitteln.

 

Quelle

  • Apothekerkammer Westfalen-Lippe (AKWL)
Quelle: ID 45707221