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  • · Fachbeitrag · Apothekenentwicklung

    Gefunden werden im KI-Zeitalter: So bleiben Apotheken sichtbar

    von Ann-Kathrin Gräfe, Berlin, dot.berlin

    ChatGPT, Gemini & Co. geben blitzschnell Auskunft – doch wer nicht in ihren Antworten vorkommt, verliert Reichweite. Wie bleibt eine Apotheke auffindbar, wenn potenzielle Kunden ihre Antworten direkt von der KI erhalten? AH erklärt, welche Maßnahmen jetzt wichtig sind.

    Sichtbarkeit als neue Herausforderung für Apotheken

    Die digitale Welt befindet sich im Wandel. Immer mehr Menschen stellen ihre Fragen heute nicht mehr nur Google, sondern direkt KI-Systemen wie ChatGPT. Wer weiterhin die Suchmaschine nutzt, erhält neben den klassischen Linklisten zunehmend auch eine sofortige KI-Antwort. Dadurch verlieren Websites an Bedeutung. Studien zeigen, dass ein wachsender Teil der Suchanfragen über KI-Tools oder KI-Antwortfelder läuft. Nutzer klicken dann nicht mehr auf Websites, sondern verlassen sich auf die direkte Antwort der KI. Für Apotheken wird Sichtbarkeit damit zur neuen Herausforderung.

    Von der Suchmaschine zur Antwortmaschine

    Traditionelle Suchmaschinen liefern Ergebnisse, die auf den eingegebenen Keywords basieren. Anschließend können Nutzer sich durch Listen von Websites klicken, um die gewünschten Informationen zu finden. KI-gestützte Systeme, sogenannte Large Language Models (LLMs), gehen einen Schritt weiter: Sie verstehen natürliche Sprache, fassen Inhalte zusammen und liefern Antworten direkt im Suchfeld oder über ein Chatfenster. Trainiert werden sie mit umfangreichen Daten aus öffentlich verfügbaren Webinhalten, wissenschaftlichen Publikationen und anderen Quellen. Damit greifen sie primär auf ihr trainiertes Wissen zurück, können aber auch aktuelle Webinformationen einbeziehen, sofern ein Browsing- oder Suchmodul integriert ist.