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  • ·Fachbeitrag ·Apothekenentwicklung

    8. Externer Betriebsvergleich 2013/2014: Hochpreisige Arzneimittel beeinflussen die Umsätze

    von Dipl.-Betriebswirt (FH) Oliver Vorberg, Gesundheitsökonom, Dr. Schmidt und Partner, Koblenz/Dresden/Oberhausen/München

    | Der externe Betriebsvergleich bietet Ihnen im jährlichen Turnus die Möglichkeit, Ihre Apotheke mit der (rechnerischen) Durchschnittsapotheke zu vergleichen und so die eigenen Stärken und Schwächen zu erkennen. Selbstverständlich weist kaum eine Apotheke exakt die ermittelten Durchschnittswerte auf, da Faktoren wie die räumliche Lage und die Verordner, deren Patienten mal mehr oder weniger Beratung verlangen, stark individuell sind. Trotzdem lenkt der Vergleich den Blick auf die Stellen, an denen es sich lohnt, der Abweichung von der Norm auf den Grund zu gehen. |

    Datenhintergrund

    Um es vorwegzunehmen: Unter dem Strich - also auf der Ergebnisseite - hat sich verhältnismäßig wenig im Vergleich zum Vorjahr verändert. Der Weg zum Ziel war allerdings in einzelnen Punkten ein anderer und soll deshalb im Folgenden kurz beleuchtet werden.

     

    Auf den ersten Blick fällt sowohl bei den Apotheken in den alten als auch in den neuen Bundesländern ein Umsatzplus auf. Bei näherer Betrachtung stellt sich jedoch heraus, dass dieses Plus überwiegend mit GKV-Umsätzen erzielt wurde. Hier gab es erhebliche Kostensteigerungen, die zum einen aus höheren Packungspreisen, zum anderen aus der Einführung teurer innovativer Arzneimittel herrühren. Die Entwicklung war bereits in den Vorjahren zu beobachten, wurde durch den Kampf der Großhändler um Marktanteile aber zeitweise verschleiert.