08.06.2022 · Fachbeitrag aus AAA · GOÄ-Reform
Wegen der – bei erheblich gestiegenen Kosten – seit 1996 unveränderten GOÄ-Honorare und der aktuell bestehenden Weigerung von Karl Lauterbach, sich mit der GOÄneu zu beschäftigen, suchen immer mehr Ärzte einen Weg, auch Honorare zu erzielen, die über dem 3,5-fachen Satz liegen. Die Möglichkeit dazu bietet § 2 GOÄ, die „Abweichende Vereinbarung“, umgangssprachlich sagt man „Abdingung“, gemeint ist immer eine Honorarvereinbarung. Diese Variante hat der Präsident der ...
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08.06.2022 · Fachbeitrag aus CB · Berufspolitik
Vom 24. bis 27.05.2022 fand in Bremen der 126. Deutsche Ärztetag (DÄT) statt, wieder in Präsenz, was den Beratungen der vielfältigen Themen sichtlich guttat. Die wesentlichen Ergebnisse fassen wir nachfolgend zusammen.
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07.06.2022 · Fachbeitrag aus AAA · Flucht aus der Ukraine
Seit dem 01.06.2022 haben hilfebedürftige Ukrainerinnen und Ukrainer aufgrund einer Gesetzesänderung Zugang zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Aus der Ukraine geflüchtete Menschen, die nicht hilfebedürftig sind, erhalten ein Beitrittsrecht zur GKV. Damit erfolgt für diese Personen die Abrechnung der medizinischen Leistungen nicht länger auf Basis von Krankenscheinen seitens des Ausländeramts. Die Abrechnung der Leistungen durch die Vertragsärzte läuft über die elektronische ...
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07.06.2022 · Fachbeitrag aus AAA · ABC der Abrechnung
Ein 35-jähriger Patient sucht seinen Hausarzt auf. Er klagt über zunehmende Nacken- und Kopfschmerzen in den letzten sechs Monaten. Dies gehe einher mit einer schnelleren Ermüdung bei der Arbeit. An Vorerkrankungen bestehen eine episodische Migräne mit zwei bis drei Attacken im Jahr, eine euthyreote Struma diffusa sowie eine Hyperurikämie. Es besteht eine Dauermedikation mit L-Thyroxin 75 μg täglich sowie Triptan bei den Migräneanfällen. Der Patient ist Nichtraucher und treibt keinen ...
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01.06.2022 · Fachbeitrag aus AAA · EBM 2022
Seit Oktober 2020 können Vertragsärzte sogenannte digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA bzw. „App auf Rezept“) verordnen. Voraussetzung für eine solche Verordnung ist die Aufnahme der DiGA in das beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM, Verzeichnis online unter diga.bfarm.de ) geführte Verzeichnis für digitale Gesundheitsanwendungen, in dem aktuell über 30 „Apps auf Rezept“ zu finden sind.
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31.05.2022 · Fachbeitrag aus AAA · Vertragsarztrecht
Die Anstellung bei einem Vertragsarzt, einer BAG oder einem MVZ ist eine Möglichkeit der Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung. Eine Anstellung ist in Teilzeit oder Vollzeit möglich und mit der Übernahme eines Versorgungsauftrags verbunden. Das umfasst grundsätzlich die gleichen Rechte und Pflichten, die auch der Zulassungsstatus mit sich bringt. Der entscheidende Unterschied besteht darin, dass die oder der Angestellte statt eines Honorars von der Kassenärztlichen Vereinigung ...
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31.05.2022 · Nachricht aus ZP · Kostenfrei am 22.06.2022
Längst sind die Zeiten vorbei, in denen es für Ärzte und Zahnärzte ein kategorisches Werbeverbot gab. Es bestehen mittlerweile vielfältige Möglichkeiten, die eigene Praxis in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Allerdings sind bei der Außendarstellung werbe- und wettbewerbsrechtliche Grenzen zu beachten. Dies gilt sowohl für die eigene Tätigkeit als auch für die Zusammenarbeit mit Dritten.
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30.05.2022 · Fachbeitrag aus AAA · Auslagenersatz
In der Mai-Ausgabe von AAA wurde die Berechnung von Auslagen in der GOÄ erläutert (AAA 05/2022, Seite 7). In diesem Folgebeitrag geht es um die korrekte Preisermittlung sowie um einige Tipps für die Rechnungsstellung.
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30.05.2022 · Fachbeitrag aus AAA · Apps auf Rezept
Während für Kassenpatienten klar geregelt ist, welche digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) verordnungsfähig sind, ist die Angelegenheit bei der Privatliquidation weniger eindeutig. Die Frage, ob diese „Apps auf Rezept“ auch bei Privatpatienten von den Kostenträgern übernommen werden, kann nicht pauschal beantwortet werden. Das hängt insbesondere von der jeweiligen Versicherung ab.
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20.05.2022 · Fachbeitrag aus AAA · Coronapandemie
Die Verfassungsbeschwerde gegen die Pflicht zum Nachweis einer Impfung gegen COVID-19, die sogenannte „einrichtungs- und unternehmensbezogene Nachweispflicht“, ist gescheitert. „Der sehr geringen Wahrscheinlichkeit von gravierenden Folgen einer Impfung steht die deutlich höhere Wahrscheinlichkeit einer Beschädigung von Leib und Leben vulnerabler Menschen gegenüber“ – so lautet im Kern die Begründung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG, Beschluss vom 27.04.2022, Az. 1 BvR ...
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